Neue Wohnanlage in Neumünster : Richtfest auf dem Klosterbad-Areal

Olaf Gellermann (links) vom Betreiber der Seniorenresidenz und Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras stehen vor dem noch eingerüsteten Neubau, für den jetzt Richtfest gefeiert wurde.
Olaf Gellermann (links) vom Betreiber der Seniorenresidenz und Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras stehen vor dem noch eingerüsteten Neubau, für den jetzt Richtfest gefeiert wurde.

Auf dem Gelände entstehen eine stationäre Pflegeeinrichtung und eine Wohnanlage mit seniorengerechten Mietwohnungen.

shz.de von
16. Juni 2018, 09:00 Uhr

Neumünster | Der Rohbau steht, die Fensterscheiben werden schon geputzt, und wenn alles gut weiter geht, können im August die ersten Bewohner einziehen: Die Seniorenresidenz an der Klosterstraße 30 feierte gestern Richtfest und Tag der offenen Tür mit zahlreichen Besuchern.

Auf dem Gelände des einstigen Klosterbades entstehen eine stationäre Pflegeeinrichtung und separat eine Wohnanlage mit seniorengerechten Mietwohnungen. „Wir verfügen in Neumünster schon über eine Menge an Pflegeplätzen, und auch Wohnraum für Senioren wird angeboten, dennoch wird die Bevölkerung älter, und den Menschen ist es wichtig, dass sie gut betreut und umsorgt werden. Außerdem wünschen sich viele, dass sie in der Stadt wohnen bleiben können, in der sie schon lange leben und ihre Familien haben“, betonte Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras die Bedeutung der Einrichtung.

Ein Gesamtvolumen von rund 12,5 Millionen Euro haben die Lindhorst-Gruppe und ihre Tochter, die Seniorenpark Neumünster GmbH, investiert. Die Pflegeeinrichtung befindet sich direkt an der Klosterstraße, sie hat 116 Einzelzimmer und wird betrieben von der Firma Insanto mit Sitz in Gütersloh. Einen Stamm von Pflegekräften gibt es bereits.

Interesse an einer der anliegenden 36 seniorengerechten Mietwohnungen haben Hannelore Kriebel (81) und Arnold Balhorn (79). Sie informierten sich über Größe und Ausstattung der Wohnungen, die zwischen 40 und 70 Quadratmeter groß sind. „Wir leben in Wittorf in einer Wohnung mit 100 Quadratmetern. Das ist zu groß und außerdem etwas weit weg vom Zentrum“, erklärte Hannelore Kreibel. „Ein Drittel der Wohnungen ist bereits vermietet, die Nachfrage steigt“, sagte Michael Henze von der Lindhorst-Gruppe. Er gab ein Preisbeispiel für die kleinste Wohnung mit 40 Quadratmetern, die warm 760 Euro kostet.

Die Grundsteinlegung für den Bau war im September 2017. Damit wurde auch eine „städtebauliche Problemsituation beseitigt“, wie Olaf Tauras lobte. Er erinnerte daran, dass „nach dem Abriss des Klosterbades die über Jahre vorzufindende Bauruine vielen Neumünsteranern ein Dorn im Auge war.“

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