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Solidaritäts-Konzert : Rhythmen gegen eine tödliche Krankheit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bekannte lokale Musiker erspielen mit einem Konzert 5500 Euro für die Krystof-Nowak-Stiftung und den Verein „Chance zum Leben – ALS“.

Neumünster | Das war ein ganz besonderer Musikabend am Sonnabend im Fürsthof, und das in gleich mehrfacher Hinsicht. Musiker Reiner Bublitz organisierte für seinen Schulfreund Stefan Moik (51), der an der tödlichen Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) erkrankt ist, erstmals ein Wohltätigkeits-Konzert. Zahlreiche Freunde kamen, um mit ihrer Musik und mit ihren Spenden Stefan Moik und anderen Erkrankten zu helfen.

Von 16 Uhr bis Mitternacht spielten Tina Jensen, Duo Sonnenbeck, Ixi & The Sugardaddies, Pete The Beat und natürlich Reiner Bublitz mit seinen Freunden Michael Knauer, Lisa Ohm, Michael Freitag, Olaf Bierstedt und Martin Winter unentgeltlich und forderten mit ihrer Musik zu Spenden auf. Durch die Vielfalt der Gruppen und Solisten gestaltete sich das musikalische Programm äußerst bunt und farbenfroh, meist aber rockig bis nachdenklich.

So sorgten Ixi & The Sugardaddies mit ihren Klassikern der 50er- und 60er-Jahre genau so für Stimmung wie Reiner Bublitz mit eigenen Balladen. Gäste allen Altersgruppen spendeten reichlich und spontan Beifall. Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger schaute vorbei und dankte den Aktiven für die Initiative.

Doch damit nicht genug. In den Umbauphasen der Bands fanden Versteigerungen für den guten Zweck statt, die Moderator Ralf Huber und Elke Schneider launig moderierten. Zahlreiche Neumünsteraner Künstler wie Kurt Schulzke, Peter Schultz, Christian Friedrich und Fotograf Michael Ermel stellten Werke bereit. Auch überregionale Raritäten waren im Angebot: Signierte CDs von Ina Müller und Jan Josef Liefers etwa oder Trikots der SG Flensburg-Handewitt und Souvenirs von der mehrfachen Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn.

Christian Köster ersteigerte für einen ordentliche Betrag beispielsweise zwei VIP-Karten für den Handballklassiker Flensburg-Handewitt gegen THW Kiel am morgigen Dienstag. Elke und Volker Schneider legten gemeinsam mit ihrem Fürsthof-Team den Abendlohn dazu, und von jedem verkauften Getränk gingen 50 Cent „in den Hut“.

Am Ende waren es 5500 Euro, die zu gleichen Teilen an die Krystof-Nowak-Stiftung und den Verein „Chance zum Leben – ALS“ gehen.

„Der Aufwand hat sich gelohnt“, meinte gestern Elke Schneider sichtlich zufrieden.

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erstellt am 31.Jul.2017 | 08:15 Uhr

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