Timmaspe : Rettungsschwimmerin Nicole Sebastian verlässt das Freibad

Nach rund 10 Jahren wird Nicole Sebastian die DLRG-Aufsicht in Timmaspe abgeben.
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Nach rund 10 Jahren wird Nicole Sebastian die DLRG-Aufsicht in Timmaspe abgeben.

DLRG sucht neue junge Schwimmer.

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30. Juli 2015, 08:00 Uhr

Timmaspe | Timmaspe braucht neue Rettungsschwimmer. Eine große Lücke wird der Abschied von Nicole Sebastian hinterlassen. Zehn Jahre hat sie das Timmasper Freibad nahezu im Alleingang betreut, nun will sie sich beruflich verändern. „Ich mache das mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, gibt die Rettungsschwimmerin zu. Schließlich habe sie einige Kinder nicht nur aufwachsen sehen, sondern auch ins Herz geschlossen.

„Und für uns besteht nun die Aufgabe darin, so schnell wie möglich den Nachwuchs in Timmaspe zu fördern, damit wir auch hier genug Rettungsschwimmer haben“, betont der Vorsitzende der Nortorfer Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Jörg Wollny.

Die Ausbildung neuer Rettungsschwimmer und damit auch die Sicherung des Nachwuchses ist eines der Hauptanliegen der DLRG. Um diese Ausbildung für die Teilnehmer auch weiterhin kostenlos anbieten zu können, ist auch die Nortorfer DLRG auf die Unterstützung von Sponsoren angewiesen. Zum Dank für ihre Spenden lud die Nortorfer DLRG einige Vorstandsmitglieder des Nortorfer Lionsclubs und der DRK Dätgen zu einem Frühstück ein.

Christel Godt, die Nortorfer Ressortleiterin für die Ausbildung, freute sich, dass dank der Spenden die Ausbildung neuer Rettungsschwimmer sichergestellt wurde. Das wiederum sei die Basis dafür, um weiterhin den Betreuungsvertrag für die Freibäder in Bokel und Timmaspe sowie der Borgdorfer Badeanstalt erfüllen zu können. „Da gerade die Jugendlichen im Schnitt nur rund zwei Jahre aktiv mitmachen können, bevor sie mit Ausbildung oder Studium beginnen, ist es wichtig, ständig neuen Nachwuchs auszubilden“, erklärte die Ressortleiterin.

In Bokel funktioniere das System bereits hervorragend. „Die Kinder dort brennen förmlich darauf, bald alt genug zu sein, um ebenfalls Rettungsschwimmer zu werden“, fügt der Vorsitzende an. In Timmaspe habe man zwar zurzeit bereits vier Rettungsschwimmer für das Freibad, doch die Zahl müsse nach Möglichkeit nun kurzfristig durch Timmasper noch aufgestockt werden. 

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