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Verkehrsunfall : Rettungshubschrauber landete bei Timmaspe

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine 34-jährige Frau wurde schwer verletzt, sie wollte Kinder aus der Kita abholen / Straße war fast zwei Stunden lang gesperrt

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst am Sonnabend gegen 15 Uhr auf der Landesstraße 328 zwischen Neumünster und Nortorf (Kreis Rendsburg): Mehrere Rettungswagen, Notärzte und ein Rettungshubschrauber sowie die Feuerwehr aus Nortorf rückten an, nachdem sich bei Timmaspe ein Kleinbus überschlagen hatte und kopfüber im Straßengraben gelandet war.

In den ersten Notrufen war davon die Rede, dass noch mehrere Kinder in dem Wrack eingeklemmt seien. Als Erster war Nortorfs Wehrführer Thomas Schröder mit seinem Einsatzfahrzeug vor Ort, untersuchte das Unfallfahrzeug und konnte vorsichtig aufatmen: Die Kindersitze, die sich auf den Rückbänken befanden, waren leer. Die Fahrerin hatte sich allein in dem Opel Vivaro befunden, als er ins Schleudern geraten war, auf den schneebedeckten Grünstreifen rechts neben der Fahrbahn geriet und dann nach einem Überschlag kopfüber im etwa drei Meter tiefen Straßengraben liegen blieb. Die 34-Jährige war zwar ansprechbar, hatte aber erhebliche Verletzungen davongetragen. Die Feuerwehr musste zunächst das Wrack abstützen und setzte dann Schere und Spreizer ein, um die Unfallfahrerin zu befreien. Währenddessen wurde sie bereits vom Notarzt betreut. Ihr Zustand machte es dann nach erfolgter Rettung nötig, sie per Hubschrauber in die Kieler Uniklinik zu fliegen.

An dem Kleinbus der Frau, die unterwegs gewesen war, um Kinder von einer Veranstaltung in einer Neumünsteraner Kita abzuholen, entstand Totalschaden. Einiges deutet darauf hin, dass die winterlichen Straßenverhältnisse Unfallursache sind. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Landesstraße 328 blieb im Zuge der Rettungs- und Aufräumarbeiten knapp zwei Stunden voll gesperrt. An dem Unfallfahrzeug entstand ein Schaden von etwa 15 000 Euro.

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