Pony-Park Padenstedt : Rettung für junge Reiterinnen

Zum Glück nur eine Übung: Die jungen Gäste  vom Pony-Park wurden von Atemschutzträgern in Sicherheit gebracht. Foto: Böge
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Zum Glück nur eine Übung: Die jungen Gäste vom Pony-Park wurden von Atemschutzträgern in Sicherheit gebracht. Foto: Böge

Zwei Feuerwehren probten im Pony-Park Padenstedt bei einer gemeinsamen Übung den Ernstfall.

shz.de von
08. Mai 2013, 07:59 Uhr

PADENSTEDT | Das war mal etwas Ungewöhnliches für die Kinder im Pony-Park Padenstedt: Die Freiwilligen Feuerwehren aus Padenstedt und Stadtmitte Neumünster probten auf der Anlage von Wolfgang Kreikenbohm den Ernstfall.

Begeistert empfangen wurden sie von den 85 Ferienkinder aus dem In- und Ausland, als sie kurz nach 19 Uhr mit vier Einsatzfahrzeugen unter der Leitung des Padenstedter Gemeindewehrführers Dennis Baumgart anrückten. Es galt ein brennendes Holzhaus zu löschen und elf Mädchenleben zu retten.

Die mehr als 40 eingesetzten Feuerwehrfrauen und -männer boten den erwartungsvollen Ferienkindern einen vorbildlichen Ablauf. Während die ersten Schläuche an Hydranten angeschlossen wurden, erkundeten Trupps weitere Entnahmestellen für das Löschwasser. Daran mangelt es im Feriendorf nicht. Ein Badesee auf dem Gelände hätte im Notfall auch angezapft werden können. Die zur Rettung der vermissten Mädchen angetretenen Atemschutzträger erhielten die größte Aufmerksamkeit. Begeisterte Zurufe von den Zuschauern gab es, als die gefährdeten Ferienkinder an der Hand aus dem Haus geführt, auf Händen getragen oder über die Hausrutsche in Sicherheit gebracht wurden. "Der Verlauf der Übung in Zusammenwirken mit der Patenwehr aus Neumünster war ein Erfolg. Wir konnten beweisen, dass wir es können", meinte Baumgart.

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