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Neue Fussgängerquerungen : Rendsburger Straße soll sicherer werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadt richtet zwischen Ring und Bahnübergang drei neue Fußgängerinseln ein. Es gibt Erleichterungen für Linksabbieger. Der Kreisverkehr weiter offen.

Neumünster | Die Stadt will das Überqueren der Rendsburger Straße zwischen Bahnübergang und dem Ring sicherer machen. Dazu sollen in Höhe Dänisches Bettenlager, Roller-Markt und Media-Markt drei Verkehrsinseln installiert werden. Fußgänger, die die Straße queren wollen, können an den neuen Furten dann jeweils auf der Hälfte der vierspurigen Straße gefahrlos Station machen. Das soll vor allem älteren Menschen helfen, die Straße gefahrlos zu überqueren.

Geplant ist, die Mittelinseln auf der stadteinwärts linken Fahrspur zu platzieren. Die Fahrstreifen zwischen den Verkehrsinseln sollen dann zu Linksabbiegestreifen umgewidmet werden. Auf der stadteinwärts rechten Fahrspur, die derzeit oft zugeparkt ist, soll dann durchgehend ein absolutes Halteverbot gelten.

Die Verkehrsplaner erhoffen sich dadurch eine klare, übersichtlichere Verkehrsführung und weniger Staus oder Behinderungen durch Linksabbieger. Um die Pläne umzusetzen, muss eine Bushaltestelle in Höhe des Media-Marktes verlegt werden. Für den stadtauswärts rollenden Verkehr ändert sich durch die Umbauten auf der Rendsburger Straße zunächst nichts. Die Stadt rechnet mit Baukosten von 25 000 Euro.

Für die Umbauten hatte der Bauausschuss in der vergangenen Woche grünes Licht gegeben. Der Ausschuss folgte damit einem Wunsch des Stadtteilbeirates Gartenstadt, der seit langem auf eine sichere Überquerung der Straße pocht.

Nicht erfüllt wurde im Ausschuss dagegen der Wunsch des Stadtteilbeirats, die Pläne für den Umbau der Kreuzung Rendsburger Straße / Max-Johannsen-Brücke zu einem Kreisverkehr zu den Akten zu legen. Der Stadtteilbeirat befürchtet, der Riesen-Kreisel könnte vor allem für Fußgänger und Radler sehr viel unfallträchtiger sein als die jetzige ampelgesicherte Kreuzung.

Um den Kreisel gibt es im Ausschuss seit langem ein erbittertes Tauziehen. Während CDU, FDP und BFB/Piraten die Vorteile herausstellen, lehnen SPD und Grüne den Kreisel ab. Auch das zuständige Landesamt für Straßenbau will den Kreisverkehr nicht. Allerdings gibt es einen Beschluss des Bauausschusses, die Kreiselvariante trotz des Widerstands aus der Landesbehörde weiterhin prüfen zu lassen. Der Oberbürgermeister sollte dazu das Gespräch mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer suchen. Vor einer neuerlichen Entscheidung will der Bauausschuss dieses Gespräch abwarten.

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erstellt am 23.Mär.2015 | 07:15 Uhr

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