zur Navigation springen

Spendenbilanz : Rekordzahl bei Aktion Adventslicht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

143 Kinder aus 66 Familien wurden bedacht / Mit gut 12.000 Euro kam ein Spitzen-Spendenergebnis zusammen / Viele Spenden von Einzelpersonen

Neumünster Eine Spitzenzahl  vermeldet die Aktionsgemeinschaft zur Förderung Behinderter und Benachteiligter: Bei der vorweihnachtlichen Spendenaktion „Aktion Adventslicht“ stieg die Zahl der Familien und der bedachten Kinder auf ein Rekordhoch. 143 Kinder aus 66 Familien erhielten  2013  warme Wintergarderobe, aber auch therapeutisch sinnvolles Spielzeug, Schuhe oder   Geräte, die die Motorik fördern. 12021 Euro kamen zusammen –  auch das ist ein Spitzenergebnis.

Bereits im November nahmen Ehrenfried Boege, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft, Uta Winkelmann und Hartmut Tempel mit den Familien Kontakt auf, um möglichst günstige Angebote zu erkunden. Im Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden, Behörden und Vereinen wird ausgesucht, wer beschert wird. So soll Menschen geholfen werden, die unverschuldet in Not geraten sind, entweder durch Schicksalsschläge wie Krankheit oder Unfall oder durch Behinderung. „Mit dieser Aktion zeigen wir, dass wir die Menschen in der Adventszeit mit ihren Sorgen und Nöten nicht allein lassen“, betont Boege. Uta Winkelmann ergänzt:  „Besonders dankbar sind wir, weil die ,Aktion Adventslicht’ für viele Spender bereits ein festes adventliches Ritual ist. Dadurch können wir bereits vor Erhalt der Spenden beginnen, die Familien und Kinder zu bescheren, weil wir mit einer relativ festen Größe kalkulieren können.“ Die Spitzenzahl der Familien zeuge davon, wie bedürftig gerade benachteiligte und behinderte Kinder seien und wie viele betroffene Familien Hilfe benötigten.

Die „Aktion Adventslicht“ läuft bereits seit 23 Jahren in Kooperation mit dem Holsteinischen Courier. Im Fokus stand 2013 erneut das behinderte Kind; der Courier berichtete an allen vier Adventssonnabenden über Einzelschicksale. Die Spenden wurden fallspezifisch ausschließlich als Sachspenden weitergegeben; Renner waren Bekleidungsstücke wie Schuhe und Jacken. Oft konnte auch mit kleinen Beträgen große Freude gespendet werden; der Betrag der Einzelspenden lag zwischen 10 und beachtlichen 2000 Euro. „2012 erhielten wir eine Einzelspende von 3000 Euro und kamen so insgesamt auf etwa 15000 Euro. Sieht man von diesem Jahr ab, war 2013 das bisher beste Jahr“, sagt Uta Winkelmann.

Eine feste Größe ist auch Gordon Horter von der Fahrradbörse am Haart im Störpark. Seine Mitarbeiter bringen mit Zeit und Herzblut gebrauchte Fahrräder auf Vordermann, um sie Kindern und Jugendlichen zu schenken. „Für uns ist es  ein gutes Gefühl, wenn es dem Nächsten gut geht“,  betont Horter. So wurden in diesem Fall die Pflegekinder von Petra Meß (48) bedacht. Die Patchworkfamilie wird von  Familientherapeuten begleitet,  weil einige Kinder  soziale Auffälligkeiten beziehungsweise  eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) vorweisen.

Im Internet: www.aktionsgemeinschaft-adventslicht.de.

Gabriele Vaquette

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen