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„Schlacht bei Suentana“ : Reiter und Pferde werden gesucht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mit einem Großaufgebot soll die „Schlacht bei Suentana“ im Mai 2014 inszeniert werden. Dazu gibt es ein Programm mit Mittelaltermarkt und Ausstellungen.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2013 | 15:00 Uhr

Der Termin steht. „Die Herausforderung ist in die Welt gerufen. Jetzt gilt es die Reihen der Mitstreiter zu schließen“, sagte Koordinator Björn Bunz. Bunz spielt in der geplanten Nachstellung der historischen „Schlacht bei Suentana“ aus dem Jahr 798 nach Christi Geburt einen Sachsenführer. Gemeinsam mit Erlebniswaldleiter Stephan Mense berichtete er über den Fortschritt der Planung.

„Es wird spannend und international“, kündigte Bunz an. Neben 40 festen Zusagen von Kämpfern und 60 Voranmeldungen haben sich auch bereits 30 mittelalterliche Handwerker und Händler für das Rahmenprogramm angemeldet. Unter den Meldungen sind sogar Akteure aus Polen, Norwegen und England und etwa 30 Leute aus einer eingespielten Szenegruppe aus dem Kölner Raum, dem Franko-Flämischen Contingent (FFC). „Besonders erfreulich ist auch die Unterstützung durch das archäologische Landesamt und Schloss Gottorf“, sagte Stephan Mense. Neben Ausstellungsstücken wird es am 10. und 11. Mai 2014 Vorträge über das Leben im Mittelalter und Mitmachaktionen geben.

Für Zuschauer wird es bereits am 6. Oktober spannend. Dann findet auf dem Gelände des Erlebiswaldes ein Großtraining mit rund 40 Akteuren statt. „Noch sind Teile des Drehbuchs offen“, sagte Bunz. Über die in den fränkischen Reichsanalen überlieferte Schlacht gibt es wenig Informationen. Ziel des Projekts ist es, die Schlacht bei Suentana aus dem Jahre 798 als sogenannte Reenactmentschlacht (Nachstellung) möglichst historiennah zu gestalten. Besonders für die Kavalleriedarstellung werden noch Pferde oder Pferde und Reiter mit Lust und Liebe zur mittelalterlichen Darstellung gesucht. Auch Gruppen und Einzelkämpfer können gern noch teilnehmen. „Beim regelmäßigen Training werden auch Anfänger geschult“, sagte Bunz. Das Zusammenspiel zischen Kriegern, Bogenschützen und im Kampf Mann gegen Mann will letztlich geübt sein, meinte Bunz. Auch wenn es einmal blaue Flecken gibt, sollen Verletzungen nicht nur durch stumpfe Waffen, sondern auch durch geregelte Abläufe und Übungen vermieden werden. Auch Helfer im Hintergrund dürfen sich gern melden, meinte Bünz. Allzu teuer sei eine einfache Grundausstattung nicht. Dafür warte jede Menge Spaß auf die Teilnehmer.

Dankbar wäre die Gruppe auch für Trainingsmöglichkeiten unter einem Dach im Winterhalbjahr. Interessierte, Akteure und Unterstützer können sich unter www.projekt-eisenwald.de anmelden oder mit den Organisatoren in Verbindung setzen.

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