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Ehrung : Reimer Ohlendorf erhielt Verdienstmedaille

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ministerpräsident Torsten Albig überreichte die hohe Auszeichnung gestern in der Landesbibliothek in Kiel an den Boostedter / Der Geehrte war von der Nachricht völlig überrascht

Der Vorsitzende des Boostedter Sportvereins, Reimer Ohlendorf (72), gehört zu den sieben Schleswig-Holsteinern, die von Bundespräsident Joachim Gauck mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnetwurden. Gestern Nachmittag überreichte Ministerpräsident Torsten Albig die Auszeichnungen während einer Feierstunde in der Landesbibliothek in Kiel.

„Reimer Ohlendorf ist seit 1979 Vorsitzender des Sportvereins Boostedt. Dank seines großen Engagements stiegen die Mitgliederzahl und das Sportangebot deutlich an. Heute bietet der Verein 18 Sportarten für Jung und Alt an und steht auf einer soliden finanziellen Basis. Reimer Ohlendorf packt selbst mit an und begeistert andere Menschen, ebenfalls mitzumachen. Er arbeitet mit den gemeindlichen Gremien zusammen und kooperiert auch mit anderen Boostedter Vereinen“, hieß es dazu in der Laudatio des Ministerpräsidenten.

Reimer Ohlendorf selbst war mehr als überrascht über die Ehrung. Seiner Kenntnis nach kam der Vorschlag dazu aus den Reihen des Kreissportbundes. „Damit habe ich nicht gerechnet. Als der Brief kam, dachte ich zunächst, ich sollte als Begleitung von jemand anderen an dem Termin teilnehmen“, erzählte er. Dennoch war Boostedter natürlich erfreut über die Anerkennung seines Einsatzes, die er allerdings auch mit gemischten Gefühlen annahm.

„Vereinsarbeit ist Teamarbeit. Ich bin nur der erste Vorsitzende. Das Wichtigste sind die Übungsleiter und Betreuer. Ohne die läuft gar nichts“, erklärte der ehemalige Fußballer, der über 35 Jahren im Vorstand tätig ist.

Ebenso sieht Ohlendorf sein Engagement als Koordinator bei den Treffen der Boostedter Vereine und Institutionen, die im dörflichen Bereich gemeinsam für ein attraktives Angebot, zum Beispiel beim Dorffest, sorgen. „Die Zusammenarbeit hier ist sehr positiv und hat sich über die Jahre immer wieder aufs Beste bewährt“, berichtete er dazu nicht ohne Stolz. „Ich nehme den Orden in Gedanken an alle Mitstreiter entgegen. Dennoch wäre es mir lieber gewesen, ich hätte jemanden auszeichnen können“, sagte er bescheiden.

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