Suchtprävention : Rauschbrille soll Schüler mahnen

Jetzt  kennen sie die Gefahren der Süchte: (von links) Abdulkerim Yücel (15), Dominik Zuppak (14), Fabienne Dencker (16), Präventionsberater Markus Dunn, Duhan Öner (15), Maria Klaas (15), Celina Fischer (15), Michelle Ulack (14), Damla Bozkurt (15) und Lisa Weimann (14)
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Jetzt kennen sie die Gefahren der Süchte: (von links) Abdulkerim Yücel (15), Dominik Zuppak (14), Fabienne Dencker (16), Präventionsberater Markus Dunn, Duhan Öner (15), Maria Klaas (15), Celina Fischer (15), Michelle Ulack (14), Damla Bozkurt (15) und Lisa Weimann (14)

Jugendverband macht auf Gefahren von Alkohol und Drogen aufmerksam. 500 Jugendliche durchlaufen einen spielerischen Parcours.

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10. September 2013, 12:00 Uhr

500 Schüler der achten und neunten Klassen aus Neumünster nehmen diese Woche unter dem Stichwort Suchtprävention am Klarsicht-Parcours des Jugendverbandes teil.

In Gruppen durchlaufen die Schüler fünf Stationen zu den Themen Alkohol, Rauchen, Glücksspiel, Geschlechtsverkehr und gegenseitige Kontrolle und Unterstützung. Besonders bemerkenswert ist die Station zum Thema Alkohol: Die Schüler setzen dabei eine sogenannte „Drunkbuster-Brille“ auf. Sie verdreht durch ihr gekrümmtes Glas die Sehachsen und täuscht dem Hirn auf diese Weise eine Trunkenheit vor. Mit dieser Brille müssen die Schüler dann einen Parcours durchlaufen, sich Bälle zuwerfen und Pylonen übersteigen.

„Generell ist keiner der Schüler süchtig. Manche pflegen aber einen risikoreichen Umgang mit potentiellen Suchtmitteln“, sagt Joachim Teipel von der Aktivgruppe Droge 70. Deswegen ist der Parcours darauf ausgelegt, die Jugendlichen zum verantwortungsvollen Umgang mit diesen Drogen zu bewegen. „Es ist wichtig, dass die Jugendlichen nicht nur auf sich selber, sondern auch auf ihre Freunde und Mitmenschen achten. Ein starkes Miteinander ist oft die beste Suchtprävention!“, erklärt Andreas Leimbach von der Stadt.

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