Gespinstmotte : Raupen spinnen einen Baum in Wittorf ein

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20. Mai 2011, 07:37 Uhr

Neumünster | Die Traubenkirsche am Fußweg zwischen der Ehndorfer und der Helmoldstraße in der Nähe der Schwale-Brücke sieht aus, als hätte sie eine zweite Haut aus Frischhaltefolie. Tausende Raupen haben den Baum eingesponnen. Linde Lindenthal (58, Foto) aus Faldera hat das Werk der einen Zentimeter langen, gelb-grünlichen Tierchen mit schwarzen Flecken entdeckt. "Sie haben schon so gut wie alle Blätter abgefressen", sagt sie. Matthias Trauzold von der Abteilung Natur und Umwelt der Stadt gibt Entwarnung: "Der Baum wird keinen Schaden davontragen, er wird wahrscheinlich in diesem, spätestens im nächsten Jahr wieder austreiben." So ein Massenbefall durch die Traubenkirschen-Gespinstmotte komme von Zeit zu Zeit vor. Die meisten Raupen sterben, wenn alle Blätter aufgefressen sind. Der Rest verpuppt sich und schlüpft im Sommer. "Das Netz dient als Schutz vor Fressfeinden, es wird wohl vom Regen abgespült werden", so Trauzold.

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