zur Navigation springen

Grossenaspe : Raumnot in der Kita: Ein Anbau könnte helfen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Betreute Grundschule braucht ebenfalls mehr Platz.

shz.de von
erstellt am 07.Jun.2015 | 10:15 Uhr

Grossenaspe | Die Großenasper Kindertagesstätte (Kita), in der zurzeit rund 100 Kinder (davon zwei Waldgruppen) betreut werden, platzt aus allen Nähten. Es fehlt an Mitarbeiterräumen, die zurzeit gar nicht vorhanden sind, sowie an Räumlichkeiten für die individuelle Frühförderung. Mit dieser Problematik beschäftigte sich der Planungs- und Maßnahmenausschuss der Gemeinde auf seiner Sitzung.

„Die Erweiterungsmaßnahmen werden wahrscheinlich auf einen neuen Anbau hinauslaufen. Denn für einen Neubau gibt es Zuschüsse in Höhe von 55 Prozent. Deshalb werden wir das jetzt konkret in Angriff nehmen“, berichtete der Ausschussvorsitzende Bernd Konrad (CDU) dazu auf Anfrage.

Ebenfalls mehr Platz braucht auch die Betreute Grundschule. Um die Situation zumindest mittelfristig zu entlasten, hat die Gemeinde jetzt für fünf Jahre ein Haus am Scheeperredder angemietet, dessen Garten an das Schulgrundstück grenzt. „So haben wir uns etwas Luft verschafft. Das Haus stand leer und von der Lage her ist es ideal, deshalb haben wir zugegriffen“, erklärte Konrad.

Auf der Sitzung beschlossen wurde außerdem die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses für einen Fahrstuhl in der Schule (der Courier berichtete). Die Kosten für den Aufzug und den Einbau schätzte der Ausschussvorsitzende auf 50 000 bis 80 000 Euro.

Installiert werden soll außerdem eine neue Schließanlage für die Sporthalle, die Schule und die Kindertagesstätte. Diese wird anstatt mit Schlüsseln mit elektronischen Transpondern ausgestattet sein. „Damit ersparen wir uns bei Verlust den Austausch der Anlage, da die Geräte codiert sind und einzeln abgeschaltet werden können“, erklärte Konrad. Fest steht jetzt auch, dass die Gemeinde rund 660 000 Euro in das örtliche Wasserwerk investieren wird (der Courier berichtete). Geprüft wurde zuvor noch einmal die Alternative eines Anschlusses an die Wasserversorgung von Bad Bramstedt aus. „Da die Leitungen jedoch einen zu kleinen Durchmesser haben, bauen wir jetzt selbst“, teilte Konrad mit.

In der Liste der zu fassenden Beschlüsse entschied sich der Ausschuss einstimmig für die Änderung der Flächennutzungspläne für die Bereiche Sportplatz und Waldkindergarten (Freiweide). Damit sind die bereits seit Jahren bestehenden „Bebauungen“ mit den Bauwagen der Waldgruppen der Kita beziehungsweise den Lagerräumen an Sportgelände jetzt legal.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen