Feuerwehreinsatz : Rauchmelder verhinderte Großbrand

Die gesamte Wichernstraße war gestern Vormittag während des Einsatzes mit Feuerwehr- und Polizeifahrzeugen zugestellt. Im 1. Obergeschoss des weißen Mehrfamilienhauses entwickelte sich ein Brand durch eine eingeschaltete Herdplatte.
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Die gesamte Wichernstraße war gestern Vormittag während des Einsatzes mit Feuerwehr- und Polizeifahrzeugen zugestellt. Im 1. Obergeschoss des weißen Mehrfamilienhauses entwickelte sich ein Brand durch eine eingeschaltete Herdplatte.

Aufmerksamer Nachbar hörte das Piepen des Geräts im Mehrfamilienhaus an der Wichernstraße.

shz.de von
26. Oktober 2013, 06:00 Uhr

Ein funktionierender Rauchmelder und ein aufmerksamer Nachbar haben gestern Vormittag in der Wichernstraße 18 einen Großbrand in einem Mehrfamilienhaus verhindert.

Der Mann alarmierte um 10.09 Uhr die Feuerwehr, weil in der Nachbarwohnung der Rauchmelder piepste und Brandgeruch durchs Haus zog.

Wenige Minuten später war der Löschzug der Berufsfeuerwehr vor Ort. Da niemand die Tür öffnete, verschafften sich die Feuerwehrleute Zutritt zu der Wohnung im 1. Obergeschoss. „Die Platte eines Elektroherdes war eingeschaltet, es entstand gerade ein Feuer, das wir schnell unter Kontrolle bringen konnten“, berichtete Einsatzleiter Wilhelm Duda. Die alarmierten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Tungendorf-Dorf und Tungendorf-Stadt mussten nicht mehr eingreifen. Der Bewohner selbst war nicht anwesend. Nachdem die Wohnung belüftet wurde, rückten die Einsatzkräfte nach 40 Minuten wieder ab, der Sachschaden blieb gering.

„Es passiert immer öfter, dass wir Feuer schon im Entstehungsstadium bekämpfen können, weil Rauchmelder anschlagen. Das ist sehr positiv“, sagte Duda.

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