Ratsmitglieder sammeln für Kriegsgräberpflege

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10. November 2013, 00:00 Uhr

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) startet heute seine landesweite Haus- und Straßensammlung. Bis Ende des Monats werden freiwillige Helfer ausschwärmen, um mit der Sammelbüchse in der Hand an Haustüren und in den Einkaufsstraßen um kleine Beiträge für die Kriegsgräberpflege zu bitten. Unter der Schirmherrschaft von Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek werden sich am Vortag des Volkstrauertags, 16. November, auch mehrere Ratsmitglieder unter die Sammler mischen.

Der VDK kümmert sich im Auftrag des Bundes weltweit um die etwa 2,5 Millionen Gräber deutscher Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft auf derzeit 827 Kriegsgräberstätten in 45 Ländern. Vor allem in Osteuropa werden auch heute noch Kriegstote gesucht, geborgen, identifiziert und auf neu angelegten Sammelfriedhöfen beigesetzt.

Dabei geht es dem Volksbund nicht ausschließlich darum, für die Gefallenen würdige Ruhestätten zu schaffen. Unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ will der Verband gleichzeitig nachfolgende Generationen mit den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft konfrontieren und so zum Frieden mahnen.

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