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Grossflecken : Rat ist für die komplette Neupflasterung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Politik gibt der Verwaltung die Leitlinien für die weitere Planung vor.

Neumünster | Für die Umsetzung des Innenstadtkonzeptes gibt es jetzt klare Planungsvorgaben der Politik an die Verwaltung. Die Ratsversammlung beschloss sie bei nur einer Nein-Stimme und folgte damit dem Vorschlag des Planungs- und Umweltausschusses.

Der hatte Anfang Februar den alten Ratsbeschluss von 2014, die Entwürfe der drei Planungsbüros und das Ergebnis einer Planungswerkstatt mit Bürgern auf einen Nenner gebracht und mit eigenen Vorschlägen präzisiert.

Wesentliche Aspekte sind eine einheitliche Pflasterung von Großflecken und Lütjenstraße, farblich abgesetzte Querungshilfen über den Großflecken und eine komplette Neupflasterung des Großflecken-Platzes mit dem vorhandenen Pflastersteinen, die zuvor aber an der Oberfläche geschliffen und an den Seitenkanten begradigt werden sollen (der Courier berichtete). Weitere Punkte sind ein „hochwertiges Wasserspiel (Fontänen)“ und eine Veränderung der Teichbastion, um die „Dreckecke“ in den Griff zu bekommen.

CDU-Fraktionschef Gerd Kühl kündigte Zustimmung an, mahnte aber: „Die Ratsfraktionen sollten zu einem klärenden Gespräch mit der Verwaltung und den Stadtwerken eingeladen werden.“ Er möchte sehen, „wer wen zu was getrieben hat“, so Kühl. Im vergangenen Jahr hätten die Stadtwerke betont, dass es eigentlich keinen Sinn mache, Baumaßnahmen auf dem Großflecken vorzuziehen. „Auch Karstadt soll umgebaut werden“, gab Kühl für die weitere Planung zu bedenken. „Es muss vorangehen“, gab Franka Dannheiser für dei SPD die Parole aus. „Wir haben sachlich im Ausschuss diskutiert und jetzt eine Handlungsanweisung gegeben“, so Dannheiser. Wichtig sei, dass die Stadt diese Dinge jetzt auch aufgreife.

Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras hatte bisher immer für die „kleine Lösung“ einer Teilpflasterung geworben, stimmte Franka Dannheiser aber zu. Mit dem Beschluss des Planungs- und Umweltausschusses habe die Verwaltung eine „klare Leitlinie. Die Planung muss jetzt konkretisiert und mit Preisschildern versehen werden“, sagte Tauras. Was der Umbau kosten wird, steht also noch nicht fest. Die Baumaßnahmen der Stadtwerke an der Fernwärmeleitung, die jetzt in der Lütjenstraße und am Großflecken erfolgen sollen, seien eine Voraussetzung für die Umgestaltung des Großfleckens. Tauras: „Wenn wir auf die Stadtwerke gewartet hätten, hätte man bis zum Jahr 2021 warten müssen. Das muss jetzt alles Stück für Stück umgesetzt werden.“

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erstellt am 16.Feb.2017 | 08:00 Uhr

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