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Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 01:14 Uhr

Raser sind wieder Thema in Bönebüttel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im Bauausschuss wurde darüber gesprochen, wie die Raserei auf der Plöner Chaussee eingedämmt werden kann / Neue Höhen für Windräder?

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2013 | 13:29 Uhr

Ob fest installierte Blitzgeräte an der Bundesstraße 430 in Bönebüttel sinnvoll sind, darüber wurde im Bauausschuss der Gemeinde gesprochen. Wenn der Berufsverkehr einsetzt, dann werde zu schnell gefahren, meinte die Husbergerin Susanne Vijohl.

Seit der Schließung der Polizeidienststelle scheinen noch mehr Fahrer auf der B 430 die vorgeschriebenen 50 Stundenkilometer in der geschlossenen Ortschaft zu ignorieren und die Straße als Rennstrecke zu benutzen. „Auch an der Schule wird kaum Rücksicht genommen“, sagte Susanne Vijohl. „Ein feste Blitzanlage könnte eventuell helfen“, meinte Bönebüttels Bürgermeister Udo Runow. Allerdings sei das Sache der Kreisverwaltung und liege nicht in der Entscheidungsgewalt der Gemeinde. Auch der Einsatz mobiler Messgeräte müsse immer wieder mit der Verkehrsaufsicht abgesprochen werden, da Geräte und Personal knapp seien. Olaf Lentföhr (SPD) aus dem Ausschuss begrüßte die Bürgerfrage und ermunterte die Bönebütteler, sich selbst an die Verkehrsaufsicht des Kreises Plön zu wenden. Es könne durchaus hilfreich sein, wenn die Anregungen nicht nur von den Ortspolitikern, sondern auch von den Bürgern direkt kommen.

Zum Stand der Windenergieplanung in Bönebüttel konnte im Ausschuss nichts Neues berichtet werden. „Noch gilt die von der Gemeinde verhängte Veränderungssperre“, informierte Udo Runow. Allerdings gebe es Signale aus dem Innenministerium, dass es zu Änderungen bei der Höhenbegrenzung von Anlagen im Kreis Plön kommen könne. Näheres hierzu ist auf den Internetseiten zur Fortschreibung des Windenergiekonzeptes des Kreises Plön nachzulesen. Zunächst sei im nichtöffentlichen Sitzungsteil im Bauausschuss nur der aktuelle Sachstand besprochen worden, sagte der Bauausschussvorsitzende Rolf Klein (CDU).

Geduld ist zurzeit in Bönebüttel auch bei der Planung neuer Baubereiche gefragt. Wie Klein und Runow informierten, gibt es zurzeit keine verlässlichen Zahlen, wie viele Wohneinheiten Bönebüttel bis zum Jahr 2025 noch planen darf, ohne das genehmigte Kontingent zu überschreiten. „Das hängt mit den Meldungen zur Fertigstellung von Bauten und der fehlenden statistischen Erfassung zusammen“, erklärte Runow. „Jetzt sollen erst einmal verlässliche Zahlen von der Bauverwaltung eingeholt werden. Dann kann die Gemeinde auch planen“, sagte Runow. Bauanträge innerhalb bestehender Bebauungspläne sind hiervon nicht betroffen.

„Einige Bürger haben gefragt, wann die Boulebahn fertig ist. Andere würden gern helfen“, schlug Klaus Biß (CDU) einen Arbeitstermin vor. Am 2. November ab 10 Uhr lädt die Gemeinde daher zu einem Arbeitseinsatz am Sportlerheim ein. Dann soll die Boulebahn auf dem ehemaligen Tennisplatz fertiggestellt werden. Schaufeln und ein wenig Werkzeug zum Verschrauben der Rahmenhölzer dürfen gern mitgebracht werden, hieß es. Außerdem soll im Anschluss an die Arbeiten ab 12 Uhr die neue Skateranlage eingeweiht werden.

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