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Grossenaspe : Rasante Slaloms auf dem Pferderücken

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mehrere Hundert Besucher sahen sich die Mounted Games mit über 220 Reitern aus Deutschland und Dänemark an.

Grossenaspe | Liebhaber der Mounted-Games-Pairs konnten sich am Wochenende in Großenaspe austoben: Über 220 Reiter aus Deutschland und Dänemark probten mit ihren Ponys in neunzehn verschiedenen Spielen Geschick und Schnelligkeit. Bei strahlendem Sonnenschein traten die Pferdefreunde im Alter von sechs bis 36 Jahren paarweise auf dem riesigen Gelände hinter dem Querredder in Großenaspe gegen die anderen Paare an.

Rasant ging es bei der Slalomstaffel zu. Der Boden staubte, so schnell galoppierten die flinken Pferde durch die Stangen, damit die Reiter ihrem Partner den Staffelstab übergeben konnten.

Um Zielgenauigkeit verbunden mit möglichst hohem Tempo ging es beim Ringe stechen. Mit einem Degen ausgestattet schnappten sich die Sportler auf Stangen aufgesteckte Ringe. Stefanie Albers mit ihrem Pferd Nato und ihre Partnerin Bianca Freese mit ihrem Schimmel Mira waren aus Achim bei Bremen angereist. Stefanie Albers schätzt an dem Sport insbesondere die Vielseitigkeit. „Außerdem muss man dem Pferd vertrauen können und körperlich fit sein. Und natürlich muss es mit der Partnerin klappen“, sagte sie . Das tat es in diesem Fall besonders gut: Die beiden Reiterinnen haben es sogar bis in die Nationalmannschaft geschafft. Eine Pferdefreundin kommentierte vom Platzrand aus: „Das sind alte Hasen, auch die Ponys sind das gewohnt.“

Mehrere Hundert Besucher sahen sich das abwechslungsreiche Turnier an, das von morgens 9 Uhr bis abends 19 Uhr ging. Unter den Besuchern war Laura Czieselski aus Hamburg, die ihr Team „Ponyclub to be mounted“ unterstützte. Eigentlich wäre sie gerne selbst mitgeritten. „Aber mein Pferd ist nicht fit. Auch wenn mir das Herz blutet, weil ich nicht mitmachen kann, ist es hier super, eine ganz tolle Stimmung“, sagte sie.

Organisiert hatte die 18. Mounted Games Rosemarie Hufnagel aus Großenaspe. Die Planungen liefen seit Ende des Jahres und die Plätze des beliebten Sports waren in Kürze vergeben, wie Rosemarie Hufnagel erzählte: „Innerhalb von zwölf Stunden waren wir ausgebucht.“ Der immense organisatorische Aufwand hat sich gelohnt. „Wir sind zufrieden. Die Leute sind gut drauf, und das Wetter spielt mit“, sagte Rosemarie Hufnagel.

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