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Holsteinischer Courier

14. Dezember 2017 | 04:01 Uhr

Einfeld : Radwege sind zu schmal

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Stadtplaner Michael Köwer gab im Stadtteilbeirat einen Überblick über das Radwegenetz. Auch die Bürger sollen eingebunden werden.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2015 | 08:15 Uhr

Neumünster | Wie ist es um die Radwege in Einfeld bestellt? Auf der Stadtteilbeiratssitzung gab Stadtplaner Michael Köwer am Mittwochabend einen Überblick zur aktuellen Situation.

„Das Hauptproblem in Einfeld ist, dass die meisten Radwege im Stadtteil die in der Straßenverkehrsordnung vorgeschriebene Mindestbreite von 1,50 Meter nicht erreichen“, sagte er. Zudem wurden punktuelle Mängel am Krückenkrug festgestellt. Einen „mangelhaften Oberflächenzustand“ bescheinigte der Fachmann dem stadt-einwärts führenden Radweg entlang der Kieler Straße zwischen Krückenkrug und etwa der Straße Am Waldschlösschen. „Wir wollen die Bürger so früh wie möglich einbinden. Auch andere und weitere Vorschläge werden gesammelt und dokumentiert“, sagte Köwer.

Die Vorschläge kamen prompt. Ein Dorn im Auge ist vielen Einfeldern seit langem die Radwegführung am Einfelder Bahnhof. Um von der Kieler Straße auf die Einfelder Schanze zu kommen, müssen Radler mehrmals die Straßenseite wechseln. „In der Gegenrichtung ist leider das Hinweisschild weggekommen, das Radlern die Neue Straße als Alternative ausgewiesen hatte“, merkte Stadtteilvorsteher Sven Radestock an.

Ein weiteres Ärgernis sei die Radwegführung am Looper Weg in Richtung Dorfstraße. Auch hier sind Radler gezwungen, zum Beispiel vom Radweg auf die Straße zu wechseln, was ein enormes Gefahrenpotenzial birgt. „Es ist auch ein Unding, dass aus Loop kommend kein Tempo 30 mehr gilt. Dort wird gerast, und die Kurve ist aus der Gegenrichtung schwer einzusehen“, monierte einer der 20 Zuhörer im Sitzungssaal.

Michael Köwer hat alle Vorschläge dokumentiert. Bis Weihnachten will der Stadtteilbeirat noch weitere Vorschläge sammeln. Bis Februar kommenden Jahres sollen alle Stadtteile eine Bestandsaufnahme von Michael Köwer erhalten.

Während der Sitzung wurde die Tagesordnung um einen Punkt erweitert. Der Beirat will wieder eine Eisbahn in den Stadtteil Einfeld holen. „Genehmigungen liegen vor. Der angedachte Marktplatz kommt allerdings nicht in Frage, da die Stadt plant, diesen umzugestalten“, so Sven Radestock. Während der Sitzung sprach man sich für das Gelände des TS Einfelds als Alternative aus. Radestock will entsprechend mit dem Vorstand des Sportvereins in Kontakt treten.

Weiterhin thematisiert wurde die angedachte Projektförderung der Michel-Stiftung in Einfeld. Fitnessgeräte für Senioren an der Dorfbucht oder schicke Stoffbeutel kamen als erste Vorschläge bereits gut an.


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