Grossenaspe : Radweg: Zuschuss soll 2016 fließen

Als Anerkennung für ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement erhielten  Bernd Konrad (links) und Torsten Klinger (beide CDU) einen Blumenstrauß.
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Als Anerkennung für ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement erhielten Bernd Konrad (links) und Torsten Klinger (beide CDU) einen Blumenstrauß.

Der Radweg zwischen Bimöhlen und Großenaspe soll in den nächsten Jahren gebaut werden.

shz.de von
13. Juni 2014, 07:00 Uhr

Grossenaspe | Ausgestattet mit Namensschildern, Stimmkarten sowie erstmals den neuen Tablet-Computern trat am Mittwochabend die Großenasper Gemeindevertretung zusammen. Eine gute Nachricht jedoch gab es im Hinblick auf den seit 50 Jahren gewünschten Fahrradweg zwischen Bimöhlen und Großenaspe (Kreisstraße 111). Hier wurde jetzt eine Vereinbarung mit dem Kreis Segeberg geschlossen.

Von gemeindlicher Seite aus müssen die Verträge allerdings mit den Wiemersdorfern getroffen werden, da die Strecke auf deren Land liegt. Zudem soll der Ausbau zu 70 Prozent vom Land gefördert werden. Die Freigabe der Gelder aus Kiel wird jedoch erst in frühestens zwei Jahren erwartet.

In ihren Beschlüssen folgten die Gemeindevertreter einstimmig den Empfehlungen aus den Ausschüssen. So wurde sowohl die Änderung des Flächennutzungsplanes für die Erweiterung des Tierhotels zwischen der A 7 und dem Petersilienweg als auch die Änderung des Bebauungsplanes für die Erweiterung des Gewerbegebietes Hinter der Bahn durchgewunken.

Angeschafft werden soll außerdem ein neues Notstromaggregat für das Wasserwerk. Nach dem Totalausfall des veralteten Generators an Ostern werden nun 66 000 Euro in ein zukunftsfähiges Gerät investiert.

Zunächst geprüft werden soll der Einbau eines Fahrstuhls in der Schule, um diese barrierefreier zu machen. Ebenfalls gemeinsam mit der Schule soll der Bedarf an Schwimmunterricht für die Erst- und Zweitklässler erfasst werden. Sollte dieser in ausreichendem Maße bestehen, will die Gemeinde hier die Initiative ergreifen und eine Unterstützung für die Eltern organisieren.

Gute Neuigkeiten hatte Bürgermeister Torsten Klinger (CDU). „Beim Rücklauf zur Bürgerabfrage zur Abnahme von gemeindlich erzeugtem Strom durch eine gemeindeeigene Windkraftanlage kamen rund 5 Millionen Kilowattstunden zusammen. Damit werden wir die Kommunalaufsicht überzeugen können, uns die Genehmigung zum Betreiben der Anlage zu erteilen“, sagte er.

Zum Ende der Sitzung gab es schließlich noch Blumen für Torsten Klinger (51) und Bernd Konrad (61, CDU). So ist Klinger seid 20 Jahren Mitglied der Gemeindevertretung und Konrad steht seit 20 Jahren an der Spitze des Bauausschusses (heute Planungs- und Maßnahmenausschuss).

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