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Radfahrer dürfen über die Kreuzung, Fußgänger nicht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2013 | 09:49 Uhr

Mit der Neugestaltung der Holstenhallen-Zufahrten hat die Stadt auch die Fußgängerampel an der Kreuzung Rendsburger Straße/Am Neuen Kamp/Justus-von-Liebig-Straße abgebaut. Wer vom Neuen Kamp aus über den Autobahnzubringer will, sieht sich mit Verbotsschildern konfrontiert: Radfahrer dürfen kreuzen, Fußgänger nicht.

Anlieger Rüdiger Tank aus der Rheiner Straße will Sinn und Zweck dieser Maßnahme nicht einleuchten; er spricht von einem „Schildbürgerstreich“. Der Fußgängerverkehr soll offenbar auf die andere Seite des Neuen Kamp gelenkt werden – rund 30 Meter weiter. Auf der Nordseite gibt es nur noch einen Radweg, der von der Holstenhalle über die Straße hinweg zur alten Rendsburger Straße führt – und das auch nur in dieser Richtung. Die Ampel zeigt nur noch das Fahrrad-Symbol, die Grünphase ist sehr kurz. Das gilt auch für den Überweg über die neue zweispurige Hallenzufahrt an der Rendsburger Straße. Auch er ist mit Fußgänger-Verbot und Rad-Symbol als reine Radler-Ampel gekennzeichnet.

Der Stadtteilbeirat hat sich schon der Sache angenommen. „Es gibt einige Defizite bei der Verkehrsregelung“, sagte der Stadtteilvorsteher Kurt Feldmann-Jäger gestern. Bei großen Veranstaltungen werde der gesperrte Übergang trotz Verbots viel genutzt, und das berge ein hohes Unfallrisiko. Moniert hatte der Beirat auch den fehlenden Radweg an der Justus-von Liebig-Straße. Wer hier von Norden aus etwa zum Holstenhallenrestaurant möchte, muss zweimal die Rendsburger Straße überqueren.

Warum die Stadt diese Anordnungen getroffen hat, ist nicht bekannt. Eine Auskunft war für den Courier nicht zu erhalten.

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