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Holsteinischer Courier

21. Oktober 2017 | 13:14 Uhr

Querungshilfe für die Dorfstraße geplant

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bauausschuss macht neuen Vorschlag für mehr Sicherheit / Zahlreiche Aufträge sollen vergeben werden

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Da der Kreis Segeberg Zebrastreifen und Ampelanlagen an der Dorfstraße ablehnte, soll nun eine Insel in der Straßenmitte den Seitenwechsel für Fußgänger und Fahrradfahrer (in Höhe der Straße Am Sportplatz) sicherer machen. Diesen mehrheitlichen Empfehlungsbeschluss fasste der Bauausschuss unter Vorsitz von Keno Jantzen (CDU) nach längerer Diskussion auf seiner vergangenen Sitzung.

Die Kosten für diese zusätzliche Baumaßnahme wurden mit 35 000 Euro beziffert. „Das ist viel Geld, aber wir wollen an der Dorfstraße auf jeden Fall auch auf Sicherheit setzen“, erläuterte dazu der Ausschussvorsitzende.

Mit weiteren 75 000 Euro werden die sechs geplanten, behindertengerechten Bushaltestellen nebst den dazugehörigen Wartehäuschen zu Buche schlagen. Diese sollen beidseitig an der Dorfstraße aufgebaut werden. Hierbei hoffen die Kommunalpolitiker auf eine beantragte Landesförderung in Höhe von 56 000 Euro, sodass die Gemeindekasse nur mit 18 000 Euro belastet werden würde. Ein entsprechender Bescheid zur Förderung steht allerdings noch aus.

Ebenfalls mit 18 000 Euro wurde die Reparatur der Bankette im Grünen Weg veranschlagt, die durch die Verkehrsumleitung bei der Sanierung der Dorfstraße stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. „Wir hoffen hier auf eine Kostenbeteiligung des Kreises, aber sicher ist das nicht“, erklärte Jantzen.

Für die Unterhaltung des Klärwerkes ist zeitnah der Austausch der Klappenbelüfter vorgesehen. Die Kosten hierfür betragen rund 20 000 Euro. Eine entsprechende Auftragsvergabe wurde aus dem Ausschuss einstimmig in die Gemeindevertretung empfohlen.

Außerdem hat Berufsgenossenschaft Mängel an der Absauganlage im Feuerwehrgerätehaus festgestellt. Die Anlage muss erneuert werden, damit die gesundheitsschädlichen Abgase der Einsatzfahrzeuge nicht mehr in die Räume geblasen werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, geeignete Lösungsvorschläge einzuholen.

Für die Gemeinde kostenfrei bleibt dagegen wohl der Wiederaufbau des abgebrannten Umkleidegebäudes im Freibad. Die Versicherung, die die Kosten in Höhe von rund 120 000 Euro übernimmt, wurde damit beauftragt, den ursprünglichen Zustand wieder herstellen. „Wenn die Aufträge über die Versicherung laufen, ersparen wir uns langwierige Ausschreibungen, denn das Bad soll ja auf jeden Fall im Juni wieder aufmachen“, erklärte Keno Jantzen zu dieser Entscheidung der Gemeindevertreter.

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