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Quempas-Singen gefiel den Gästen der Vicelinkirche

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bachchöre überzeugten mit einer besonderen Form des Chorgesangs

von
erstellt am 15.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Die Vicelinkirche hat das frühneuzeitliche Quempassingen wieder belebt. Im zweiten Jahr fand die 500 Jahre alte Tradition nun am dritten Adventssonntag statt. Bei den Besuchern des adventlichen Konzertes kam diese besondere Form gut an.

„Quempas“ ist die Zusammenfassung der ersten Silben der Anfangswörter aus dem lateinischen Weihnachtslied „Quem pastores laudavere“, zu deutsch: „Den die Hirten lobten“. Das Besondere: Im Wechselgesang mit einem Chor stimmt ein Kinderchor dieses Lied an. Als Neuerung hat Karsten Lüdtke, Leiter des Bach-Chores, allerdings den Choral „Nun komm der Heiden Heiland“ von Lucas Osiander (1534-1604) gewählt. Die Kinderchöre des Bach-Chores wechselten sich über vier Strophen mit dem Erwachsenen-Chor ab, bei der fünften sangen dann viele der rund 300 Besucher mit.

Um auf die Tradition des Quempas-Singens zu verweisen, befanden sich die in weiß gekleideten Kinder zunächst auf der zweiten Empore. Früher war es Brauch, die Kinder aus allen vier vier Ecken des Kirchenraumes singen zu lassen.

Organist Karsten Lüdtke unterbrach den Choral nach der zweiten Strophe und schob die von Johann Sebastian Bach vertonte Bearbeitung ein.

Abgerundet wurde „Nun komm der Heiden Heiland“ dann mit einer Choralfantasie von Nicolaus Bruhns (1665-1697), dessen Orgelwerke in der Vicelinkirche mit dem Adventskonzert abschließend vorgestellt worden sind.

Abwechselnd zu Karsten Lüdtke übernahm Musiklehrer Christian Schröder das Spiel auf der Orgel, damit Karsten Lüdtke dirigieren konnte.

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