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Personalsorgen : PSV-Coach warnt davor, Schilksee zu unterschätzen

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Fußball-SH-Ligist PSV Neumünster geht im Kampf um Tabellenplatz zwei personell geschwächt in die Partie gegen den Aufsteiger. Dennoch ist das Team von Trainer Patrick Nöhren gegen die Förde-Kicker Favorit.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Eigentlich dürfte es eine Pflichtaufgabe sein, wenn der Tabellenzweite zum Zwölften des Klassements reist. Doch für den Trainer von Fußball-SH-Ligist Polizei-SV Union, Patrick Nöhren, wird das morgige Gastspiel seiner Elf beim TSV Schilksee (Anstoß: 15 Uhr) wohl aus mehreren Gründen kein Selbstgänger werden.

„Wenn die Situation in den vergangenen Wochen kritisch war, ist sie jetzt katastrophal“, beschreibt Nöhren die personelle Lage rund um sein Team, das inklusive der rausgeworfenen Daniel Witt und Morten Nagel (wir berichteten) ohne zwölf Akteure auskommen muss. Zusätzlich sind die Einsätze von Mariusz Zmijak (muskuläre Probleme) und Olaf Raniewicz (Magen-Darm-Grippe) gefährdet. Das vorhandene Spielermaterial sei laut Nöhren aber immer noch stark genug, um das vor Saisonbeginn von vielen Experten in die Spitzengruppe getippte Schilksee (27 Spiele/31 Punkte/34:39 Tore) zu schlagen und damit weiterhin auf der Poleposition im Rennen um den Vizemeistertitel hinter dem bereits feststehenden Meister VfB Lübeck zu verweilen. Für den PSV (26/48/64:36) scheint auch wirklich jeder Zähler vonnöten zu sein: „Es wird eng im Kampf um Platz zwei. Holstein II ist richtig ins Rollen gekommen, Preetz hat sich gefangen, und Altenholz ist auch noch mittendrin. Wir bleiben hoffentlich bis zum Schluss dabei“, sagt Nöhren, der eine große Gefahr darin sieht, die Förde-Kicker nach der Tabelle zu beurteilen: „Davor warne ich. Schilksee hat trotz der Tatsache, dass sie im Abstiegskampf stecken, nur drei Gegentore mehr kassiert als wir. Diese Mannschaft ist gut organisiert und hat uns schon im Hinspiel das Leben sehr schwer gemacht.“ Damals hatten sich die Schwalestädter zu einem 1:1-Unentschieden gequält.

 

Polizei-SV Union: Spantig - P. Schenzer, Pinkert, Sucu, Ulrich - Hasler - Siedschlag, Tinney, Pfützenreuter, Khemiri - Zmijak (?/muskuläre Probleme). – Auf der Bank: Seelow – Möller, Raniewicz (?/Magen-Darm-Grippe), Eggers. – Es fehlen: Bethke, Ruzic, F. Schulz (alle Muskelfaserriss), Bock (Urlaub), Bannow (Rückenprobleme), Bredahl (pausiert berufsbedingt), Scheinpflug (Rippenprellung), Soranno (Kreuzbandriss), Fürst (Lauftraining), Gülbay (beruflich verhindert), M. Schulz (nicht im Kader), Nagel, Witt (beide suspendiert). – SR: Göttsch (Lütjenburg). – Hinspiel: 1:1 (Tore: Fürst – Dahsel). – Courier-Tipp: Die Personalmisere der „Ordnungshüter“ wirkt sich auf die Durchschlagskraft aus – 1:1.


Außerdem spielen (in Klammern Hinrunde): morgen, 14 Uhr: NTSV Strand 08 – Heikendorfer SV (0:0), TSV Kropp – VfB Lübeck (1:6), Flensburg 08 – TSV Altenholz (2:4); morgen, 15 Uhr: SV Eichede II – TuS Hartenholm (2:2); morgen, 16 Uhr: FC Dornbreite – Heider SV (1:4); Sonntag, 14 Uhr: SV Todesfelde – Preetzer TSV (1:2); morgen, 15 Uhr: TuRa Meldorf – Husumer SV (0:1), SSC Hagen Ahrensburg – Holstein Kiel II (0:5).

 



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