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„Schüler helfen leben“ : Prominente Gäste als Hauptgewinn

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Hilfsorganisation „Schüler helfen leben“ bekommt für ihren Sieg beim Integrationswettbewerb Besuch von „Culcha Candela“.

von
erstellt am 13.Apr.2016 | 09:30 Uhr

Neumünster | Es war ein Tag, den Lara Eiser (18) so schnell nicht vergessen wird. Die Mitarbeiterin aus dem Bundesbüro von „Schüler helfen leben“ (SHL) an der Kaiserstraße nahm gestern mit 13 Mitstreitern in Berlin an der Preisverleihung des Jugend-Integrationswettbewerbs „Alle Kids sind Vips“ der Bertelsmann-Stiftung teil. Die Hilfsorganisation gehört zu den sechs bundesweiten Siegern des Wettbewerbs, die sich erfolgreich mit den Themen Flucht und Integration befasst hatten. Alle Gewinner erhalten in den kommenden Monaten Besuch von einem prominenten Botschafter, der ihnen Tipps für ihre Arbeit geben wird. Das SHL-Team darf sich über eine Stippvisite der Band „Culcha Candela“ freuen.

„Wir haben uns riesig über diese Entscheidung gefreut. Da wir Benefizkonzerte organisieren, passt es natürlich super, dass wir Besuch von einer Musikgruppe bekommen. Die Jungs von ‚Culcha Candela‘ werden uns mit Sicherheit eine Menge Tipps für die Organisation weiterer Projekte mit auf den Weg geben können“, sagte Lara Eiser gegenüber dem Courier.

Das SHL-Team nutzte die Preisverleihung auch dazu, sich mit anderen Gewinnern und Prominenten auszutauschen. Zu den Gästen zählten unter anderem der Comedy-Star Bülent Ceylan, Moderator Daniel Aminati, Sängerin Maite Kelly und Schauspieler Tayfun Badar. Auch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoguz, lobte den Einsatz der Gewinner: „Dass sich die Jugendlichen für ein faires Miteinander in kultureller Vielfalt einsetzen, freut mich sehr. Wettbewerbe wie dieser tragen dazu bei, die Kultur der Teilhabe zu verbessern – auch und gerade für Flüchtlinge. Die Jugendlichen stärken mit ihrem Engagement den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Das SHL-Team hatte unter dem Motto „Deutschlands Städte machen Lärm“ fünf Benefizkonzerte in Kiel, Hamburg, St. Peter-Ording und Berlin organisiert, um auf die Diskriminierung von Roma aufmerksam zu machen (der Courier berichtete). Insgesamt kamen rund 7000 Euro an Spenden zusammen. Das Geld fließt in Projekte, die sich für die Integration benachteiligter Roma-Kinder in Mazedonien und Albanien einsetzen.

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