zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

24. Oktober 2017 | 04:43 Uhr

Wasbek : Projekt von Doose gebilligt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gemeindevertreter geben ihr Ja zum zweigeschossigen Haus für den Wasbeker Lindenplatz.

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2013 | 15:30 Uhr

Geschlossen gaben die zwölf Wasbeker Gemeindevertreter von CDU, SPD und der Wählergemeinschaft Fürs Dorf (FD) ihr Einverständnis zum Bauvorhaben des Antragsstellers Hans-Heinrich Doose. Der ehemalige Gemeindevertreter beabsichtigt, auf seinem Grundstück an der Lindenstraße ein zweigeschossiges Haus mit acht Wohneinheiten bauen zu lassen. Die drei Mandatsträger der Wählergemeinschaft Bürgerliche Mitte in Wasbek (BMW) stimmten dagegen.

Das Thema wurde auf der Gemeindevertretersitzung heiß diskutiert. So erklärte der Bauausschussvorsitzende Reiner Großer (CDU), dass nach seinem „Bauchgefühl“ dieses zweigeschossige Wohnhaus seiner Meinung nach wie ein dreigeschossiges Haus aussehe und sich nicht in die nähere Umgebung einfüge. Dazu hatte aber der Neumünsteraner Stadtplaner Detlev Schulz schon kürzlich auf einer Sitzung des Bauausschusses klar Stellung bezogen und erklärt: „Das Vorhaben des Antragstellers als innerörtliches Vorhaben entspricht den Vorgaben der Baugesetze nach Art und Maß der baulichen Nutzung.“ Das Ortsbild, so Detlev Schulz weiter, werde auch nicht beeinträchtigt.

Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff (CDU) ließ durchblicken, dass er eigentlich vor einer Zustimmung auch lieber erst einmal den Punkt „Rücksichtnahme gegenüber den Nachbarn“ geprüft wissen wollte. Allerdings weiß Rohloff auch, dass Stadtplaner Schulz nach seiner rechtlichen Beurteilung zu dem Ergebnis kommt, dass sich nach geltendem Recht so eine Anhörung erübrigt, weil fast alle umliegenden Grundstücke schon bebaut sind.

Bürgermeister Rohloff berichtete auch von seinem Gespräch mit zwei Vertreterinnen der Kreisbaubehörde in Rendsburg. Die hatten ihm erklärt, so Rohloff, dass – egal wie auch immer die gemeindliche Entscheidung ausfallen werde – ihr abschließendes Urteil nicht an eine Empfehlungsvorgabe der Gemeinde gebunden sei.

Finanziell steht die Umlandgemeinde Wasbek glänzend da. Im Zusammenhang mit dem einstimmig verabschiedeten Haushaltsentwurf für 2014 erklärte der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Michael Hollerbuhl (CDU), dass trotz großer Investitionen Ende des nächsten Jahres rund 700 000 Euro auf dem Rücklagenkonto liegen. So stehen unter anderem die Sanierung der Aalbekbrücke in der Hauptstraße (rund 70 000 Euro), die Erweiterung des Bauhofes (rund 30 000 Euro) sowie die Umstellung der Straßenlampen auf LED-Leuchten (rund 140 000 Euro) auf dem Programm. In Vorausschau auf einen Schuldenstand von rund 7000 Euro bei Abschluss des neuen Etatentwurfes beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung in Wasbek 3,20 Euro.





zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen