Ratsversammlung : Professor-Graf-Straße: Stadt sucht Kompromiss

Die Professor-Graf-Straße in Einfeld: Anlieger beklagen, dass abends kaum noch freie Parkplätze in der engen Wohnstraße zu finden sind. Bewohner aus den Mehrfamilienhäusern wollen jetzt auf privatem Grund zusätzliche Parknischen anlegen lassen – konnten sich darüber aber mit der Stadt bislang nicht einigen.
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Die Professor-Graf-Straße in Einfeld: Anlieger beklagen, dass abends kaum noch freie Parkplätze in der engen Wohnstraße zu finden sind. Bewohner aus den Mehrfamilienhäusern wollen jetzt auf privatem Grund zusätzliche Parknischen anlegen lassen – konnten sich darüber aber mit der Stadt bislang nicht einigen.

Im Stadtteilbeirat am 19. April sollen neuen Vorschläge diskutiert werden

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18. Februar 2016, 08:00 Uhr

Neumünster | Im Streit um den Bau privater Parkplätze an der Professor-Graf-Straße in Einfeld zeichnet sich möglicherweise eine Einigung ab. Ratsfrau Helga Bühse (CDU) und Einfelds Stadtteilvorsteher Sven Radestock (Grüne) hatten am Dienstagvormittag ein Gespräch mit der Bauverwaltung geführt. Dabei sei man einer Lösung näher gekommen, von der auch die Stadt profitieren könne, sagte Bühse am Abend in der Ratsversammlung. Auf Details ging sie nicht ein.

Die Vorschläge sollen jetzt am 19. April im Stadtteilbeirat vorgestellt und dann – die Zustimmung des Beirats vorausgesetzt – im Bauausschuss und gegebenenfalls in der Ratsversammlung behandelt werden, kündigte Helga Bühse an.

Anwohner aus mehreren Wohnblocks wünschen sich Parkplätze auf privatem Grund, weil sie an der engen Straße abends keine Plätze mehr finden. In einer Beiratssitzung hatte die Stadt die Kosten für den Ausbau mit 20 000 bis 50 000 Euro angegeben – „nur eine grobe Schätzung“, wie Stadtrat Oliver Dörflinger vor dem Rat in einer Anwort auf eine Große Anfrage der SPD einräumte.

Laut Helga Bühse ist die Stadt bereit, einen Teil der Kosten zu übernehmen, weil sich durch den Bau der privaten Parkanlage auch die Verkehrssituation auf der engen Anliegerstraße entspannen würde.

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