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Kommunalpolitik : Premiere: Sozialausschuss tagte im Altarraum der Anscharkirche

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Tagungsort war dem 20-jährigen Bestehen der ZBS der Diakonie geschuldet

von
erstellt am 15.Nov.2015 | 11:49 Uhr

Als Konzerthalle und Ausstellungsraum kennt man die Anscharkirche. Aber eine Sitzung des Sozial- und Gesundheitsuasschusses – noch dazu im Altarraum? „Das gab’s noch nie, und das hat was. Ich finde solche Begegnungen spannend und interessant“, sagte Pastor Stefan Bemmé.

Der Schauplatz war auch eine kleine Hommage der Sozialpolitiker und Sozialexperten für die ZBS, die Zentrale Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot. Die Einrichtung der Diakonie feiert ihr 20-jähriges Bestehen unter anderem mit der Ausstellung „Projekt Armut“ in der Anscharkirche. Eine Führung durch die Schau von Jana Merkens bildete denn auch die Ouvertüre für die eigentliche Ausschusssitzung.

Die hatte nur zwei größere Punkte auf der Tagesordnung. Nicole Pingel von der Fachschule für Motopädagigik erläuterte das Projekt „Eine Stadt rund um den Rollator“. Es geht auf einen Wettbewerb der Robert-Bosch-Stiftung zurück. Unter den 20 ausgewählten Projekten ist auch Neumünster.

Viele Senioren sind mit dem Rollator unsicher. Sie scheuen sich, den Bus zu nutzen, und nehmen so kaum noch am öffentlichen Leben teil, erfuhren die Ausschussmitglieder. Dem will der Kursus „Rollator fit“ entgegen wirken, den die Fachschule mit Kooperationspartnern wie dem Kreissportverband oder dem Seniorenbüroanbietet (der Courier berichtete). Nicole Pingel hofft auf weitere Partner und dass das Projekt auch nach dem Ende der Förderzeit nach August 2016 fortgesetzt werden kann. Außerdem berichtete Eilean Layden von der Arbeit der Koordinierungsstelle für Integration.

 

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