Kinobühne : Preisgekrönte Filme begeisterten das Publikum

Der Moderator und Programmleiter des Landesverbandes Jugend und Film, Claus Oppermann (von rechts), und Johanna Göb, Leiterin des Kulturbüros freuten sich im Rahmen der Reihe Kinobühne gemeinsam mit den Gewinnern der Publikumsfragen über eine mehr als interessante Vorstellung der „Filmrolle“.
Der Moderator und Programmleiter des Landesverbandes Jugend und Film, Claus Oppermann (von rechts), und Johanna Göb, Leiterin des Kulturbüros freuten sich im Rahmen der Reihe Kinobühne gemeinsam mit den Gewinnern der Publikumsfragen über eine mehr als interessante Vorstellung der „Filmrolle“.

Mit der „Kurzfilmrolle“ verabschiedete Johanna Göb, Leiterin des Kulturbüros, das Publikum der Kult-Filmreihe in die Weihnachtstage.

shz.de von
16. Dezember 2015, 18:08 Uhr

Neumünster | Mit der „Kurzfilmrolle“ verabschiedete Johanna Göb, Leiterin des Kulturbüros, am Dienstagabend das Publikum der Kult-Filmreihe Kinobühne im Theater in der Stadthalle in die Weihnachtstage.

Gezeigt wurden zehn preisgekrönte Filme, an denen Schleswig-Holsteiner als Produzenten, Regisseure oder Darsteller beteiligt waren. Das Angebot an filmischen Ideen war vielfältig und zeigte eine breite Palette an Darstellungsformen und Inhalten, deren Vorführung in der Regel nur wenige Minuten dauerte.
„Man ist immer wieder erstaunt, wie viele Kreative aus Schleswig-Holstein kommen. Das bekommt man sonst ja gar nicht so mit. Auch das macht die Reihe der Kinobühne so wertvoll“, erklärte Karen Richter aus Neumünster, die seit Jahren zum Stammpublikum der Filmreihe gehört.

„Seit bald 30 Jahren zeigen wir dem Publikum das ganze Spektrum der Filmemacher des Landes. Und in Neumünster ist dies schon immer auf besonders großes Interesse gestoßen“, freute sich auch der Moderator und Programmleiter der „Filmtournee unterwegs“ des Landesverbandes Jugend und Film, Claus Oppermann, über die Begeisterung des Publikums.

Doch es wurden nicht nur die Filme gezeigt. Oppermann hatte ebenfalls wieder jede Menge interessanter Informationen zu den „Machern“ und ihrem Genre auf Lager. Außerdem wurde von ihm die Aufmerksamkeit Zuschauer wieder mit Publikumsfragen abgeprüft. Für die richtige Antwort gab es dann, wie üblich, ein Tütchen Ahoi-Brause oder eine Stange Prickel-Pitt.

Spontanen Beifall erhielt unter anderem der Titel „Whodunnit“ von Jim Lacy und Kathrin Albers. In dem Animationsfilm, in dem sich Krimi und Frageshow mischen, gab es zwar viele Leichen. Dennoch amüsierten sich die Besucher köstlich über die skurrilen Einfälle des Produktionsduos. Und mit „Rot = Grün“ zeigte auch Margareta Kosmol, eine 16-jährige Kielerin mit armenischen Wurzeln, einmal mehr ihr Talent für die szenische Darstellung tiefer Empfindungen.

Insgesamt zeigte die „Filmrolle“ auch in ihrem sechsten Jahr wieder, dass die schleswig-holsteinischen Filmemacher gute Geschichten mit außergewöhnlichen Ideen und interessanten Bildern erzählen können. Claus Oppermann warb allerdings auch dafür, sich einmal selbst an einer Filmproduktion zu versuchen. „Beim Wettbewerb ‚Nur 48 Stunden‘ gehen einfach noch zu wenig Bewerbungen aus Neumünster ein. Schauen Sie sich die Bedingungen doch einfach einmal im Internet (www.jugendundfilm.de) an. Und dann legen Sie los“, lautete dazu seine aufmunternde Aufforderung.

Der Vorverkauf für die nächste Runde der Kinobühne startet am 25. Januar. Präsentiert wird die Reihe der außergewöhnlichen Filme dann wieder vom Holsteinischen Courier.

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