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Kindertafel : Praktische Hilfe für die Kindertafel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Danfoss-Mitarbeiter brachten gestern das Außengelände an der Kieler Straße auf Vordermann / Firmen spendeten Material und Zeit

Neumünster | Statt Pumpen und Motoren zu montieren, Kolben zu drehen und Gehäuse zu fräsen, schwangen gestern Ronja Möller (17), Jana Bosse (17), Sharifi Mashallah (19), Christoph Kless (18) und viele Kollegen der Firma Danfoss Power Solutions Akkuschrauber, Schaufel und Pinsel. Unter dem Motto „Danfoss hilft“ brachten sie gestern das Außengelände der Kindertafel an der Kieler Straße 57 auf Vordermann. Das war dringend nötig: „Die Holzzäune waren kurz vorm Wegbrechen und Vergammeln. Und die Spielgeräte waren schon ganz schön verblichen“, sagte Tafelchefin Christina Arpe und bedankte sich: „Wir werden seit Jahren so fleißig und tatkräftig von Ihnen unterstützt.“

„Wir engagieren uns für soziale Institutionen, weil es uns gut geht und wir nicht nur Geld spenden wollen, sondern auch tatkräftig unterstützen“, erklärte der Betriebsratsvorsitzende Hans-Jochen Tombarge. „Wir können auch unsere Partnerfirmen ansprechen, die dann mit einspringen. Und wir wollen andere Firmen motivieren, sich ebenfalls so zu engagieren“, so Tombarge.

Ein 40-köpfiges Team, davon elf Auszubildende, entsorgten marode Holzzäune und montierten neue, malten alle Spielgeräte – Schaukel, Holzschiff und -pferde – und auch Sitzbänke neu und versahen alles mit einer Schutzlasur vor Witterungseinflüssen. Unterstützt wurden sie von Holzland Greve, das die Holzzäune spendete, und den Technischen Diensten Kleinschmidt, der Instandsetzungs-Partnerfirma von Danfoss. Alle Azubis wurden freigestellt, die Angestellten hatten ausgestempelt und malten und schraubten in ihrer Freizeit.

Das Material kostet etwa 2000 Euro, die Arbeitsleistungen sind mindestens ebenso hoch, schätzte Ausbildungsleiter Martin Linkowski. Es ist nicht das erste Mal, dass Danfoss und Holzland Greve der Kindertafel helfen. Der erste Kontakt entstand vor zwei Jahren: Es regnete durch, der Strom war ausgefallen. „Wir saßen im Dunkeln“, erinnerte sich Christina Arpe. „Diese Aktion ist keine Eintagsfliege“, stellte Linkowski fest. Denn immer wieder gab es „Helfer auf Zuruf“ wie jüngst nach dem Ende der Citti-Gastronomie-Messe, als sich die Tafel die übrig gebliebenen Lebensmittel abholen durfte und die Kapazität des Tafel-Teams nicht ausreichte.

Eine kleine Extraleistung gab es auch noch: Die Azubis stutzen die Hecke und zupften Unkraut. Außerdem wurden die Sträucher behutsam zurückgeschnitten. „Jetzt ist es richtig schön grün hier. Das ist in der Stadt für die Kinder ganz wichtig“, sagte Christina Arpe.

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erstellt am 22.Jul.2017 | 08:30 Uhr

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