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Musikfestival : Polizisten verwandeln sich in Untote

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neue Teilnehmer bei „Neumünster singt und spielt“: Die Mitglieder der Band „Alles in Ordnung“ sind Ordnungshüter / Lustige Songs über Piraten

shz.de von
erstellt am 11.Mär.2015 | 08:00 Uhr

Neumünster |  

Am Sonnabend/Sonntag, 14./15. März, treten beim Chor- und Musikfestival „Neumünster singt und spielt“ 37 Chöre, Tanzgruppen, Orchester und Solisten auf drei Veranstaltungen im Theater in der Stadthalle auf. Der Courier stellt im Vorfeld die Gruppen vor, die zum ersten Mal dabei sind. Heute: die Neumünsteraner Band „Alles in Ordnung“.

 

 

Sie spielen auf Geburtstagen, Polterabenden, in Kneipen – und sind auch bereits regelmäßige Teilnehmer des Straßenmusik-Festivals „Ba-Da-Boom“: Die Neumünsteraner Band „Alles in Ordnung“ zieht mit ihren augenzwinkernden Liedern über Seemänner und Piraten, Töchter und Väter ihr Publikum schnell in den Bann. Das musikalische Repertoire reicht von Rock über Pop, Balladen, Medleys bis hin zu kernigen Blues mit Mundharmonika.

Der Name der Band deutet an, was die Mitglieder beruflich machen– sie sind Ordnungshüter. Die Polizisten treten lässig mit Sonnenbrillen und schwarzen Hüten auf. Gegründet hat sich „Alles in Ordnung“ im Januar 2010. Zur Band gehören Andreas Dose (Gitarre, Bass, Mundhamonika, Gesang), Thomas Zielke (Gitarre, Gesang), Wolfhard Pommerening (Gitarre), Janne Stahlbock (Gesang), Ulli Bahr (Cajon) und Michaela Stahlbock (Flöte), die zurzeit aus gesundheitlichen Gründen nur an einzelnen Konzerten teilnimmt. Frontmann Andreas „Büchse“ Dose schreibt viele eigene Lieder, die vom Meer handeln, vom Durchschnittsbürger, von Heimweh, Langeweile oder Optimismus – Themen quer durch das Leben. Das wird auch das „Neumünster singt“-Publikum erleben: Die Band tritt am 14. März um 14 Uhr mit drei Liedern auf – einen Dialog zwischen einer verzweifelten Tochter und ihrem Vater („Das wünscht Du Dir“), ein Piratenlied über eine Ex-Geliebte („Weiß der Deibel“) und das schaurige Lied „Klabautermann“ über Untote. Mit zur Band gehört die zwölfjährige Janne Stahlbock, die ihre Zuhörer auch schon mit Hits wie „Rollin’ in the deep“ beeindruckte.

„Wir machen Musik, weil wir Spaß daran haben zu sehen, wie sehr sie die Menschen verbindet. Wir kommen immer bei unseren Auftritten mit unseren Gästen ins Gespräch“, sagt Ulli Bahr. Die Musik komme bei ihrem Publikum an, sagt Bahr: „Wenn ich in den Gesichtern sehe, wie sehr die Zuschauer bei der Sache sind, wenn wir ein fröhliches Lied spielen, und die Leute nicht aufhören zu grinsen, da geht uns schon oft das Herz auf.“

Es gibt noch Restkarten (Empore, 6 Euro) bis Donnerstag bei der Konzertagentur Auch & Kneidl.

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