Unterstützung in Hamburg : Polizisten sind zum G 20-Einsatz aufgebrochen

Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes machen sich auf den Weg nach Hamburg zum G 20-Einsatz.
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Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes machen sich auf den Weg nach Hamburg zum G 20-Einsatz.

Vor allem Diensthundeführer und die Motorradstaffel sind dabei.

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06. Juli 2017, 08:15 Uhr

Neumünster | Wenn morgen und übermorgen in Hamburg der G  20-Gipfel über die Bühne gehen wird, werden dort auch Polizeibeamte der Schutzpolizei und der Kripo aus Neumünster im Einsatz sein. Wie viele aus der hiesigen Direktion in der Hansestadt mithelfen, die umstrittene Konferenz abzusichern, wird aus polizeitaktischen Gründen nicht verraten.

Erste Kräfte waren nach Auskunft von Polizeisprecher Rainer Wetzel bereits vom 28. Juni bis vorgestern vor Ort, um Vorbereitungen zu treffen. So ging es unter anderem darum, bestimmte Gelände abzusichern oder Räume vorzubereiten.

Die erste Gruppe wurde jetzt von Kollegen abgelöst. Gestern und vorgestern machten sich zum Beispiel mehrere Diensthundeführer sowie – als größtes Kontingent aus Neumünster – Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes mit Motorrädern auf den Weg. In Hamburg werden sie laut Wetzel flexibel eingesetzt werden. Denkbar wären zum Beispiel Eskortierungen und auch Verkehrsregelungen.

„Viele Kollegen kennen Einsätze dieser Größenordnung schon, sie waren zum Beispiel beim Obama-Besuch in Berlin dabei. „Die Stimmung ist in Ordnung. Alle gehen da professionell an die Aufgaben ran, wissen aber auch um die Brisanz“, so Wetzel. „Wir hoffen, dass alle gesund wiederkommen“, sagte er. Untergebracht sind die Neumünsteraner in einem Hamburger Hotel.

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