Raubüberfall : Polizei zeigt Präsenz in Einfeld

Die Polizei hatte für die Spurensicherung Teile des Seitenstreifens am Seewisch abgesperrt.
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Die Polizei hatte für die Spurensicherung Teile des Seitenstreifens am Seewisch abgesperrt.

Nach dem brutalen Raubüberfall auf ein Rentnerehepaar am Seewisch will die Polizei mehr Streife fahren.

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23. Juni 2016, 08:30 Uhr

Neumünster | Die Polizei tappt nach dem brutalen Raubüberfall eines maskierten Trios auf ein Rentnerehepaar am Einfelder Seewisch in der Nacht zu Dienstag noch weitgehend im Dunkeln.

Es gebe nach den Befragungen der Nachbarn und der Spurensicherung am Dienstag noch keine neuen Erkenntnisse, erklärte Polizeisprecher Sönke Hinrichs gestern. Der Tathergang stellt sich demnach so da: Gegen 1 Uhr drangen die drei maskierten Männer in das Wohnhaus ein, überwältigten das Paar und erbeuteten Bargeld und Schmuck. Nachbarn hatten zuvor drei Männer in der Nähe gesehen. Möglicherweise spähten sie den Tatort aus.

Weitere Zeugen hätten sich bislang noch nicht gemeldet, so Polizeisprecher Hinrichs, der ein weiteres Detail nannte: Die Täter sollen akzentfrei Deutsch gesprochen haben. Hinrichs bittet Zeugen, die im Vorfeld Verdächtiges beobachtet haben, sich unter Tel. 94  50 bei der Polizei zu melden.

Das Rentnerehepaar im Alter von 73 und 75 Jahren war bei dem Überfall verletzt worden und musste ärztlich versorgt werden. „Dass das Sicherheitsgefühl der Einfelder Bevölkerung dadurch negativ beeinträchtigt ist, wissen wir“, betonte Sönke Hinrichs. Die Polizei reagiere darauf mit mehr polizeilicher Präsenz – auch in Zivil. 

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