zur Navigation springen

Polizei-SV Union geht neue Wege - im alten Oppermann-Gebäude

vom

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Neumünster | "Wischen! Saugen! Fegen!" Dieses Programm war jetzt in den Räumen des ehemaligen Oppermann-Gebäudes im Industriegebiet Süd direkt gegenüber dem Haupteingang des DOC angesagt. Dort wird der Polizei-SV Union in Kürze Gesundheitssportangebote unter dem Motto "Vom Büro zum Sport - direkt ohne Umweg über die hei mische Couch!" auf die Beine stellen.

"Es war schon seit längerem meine Idee, Sport direkt bei den Betrieben anzubieten", verrät Ideengeber Norbert Schönberg, seines Zeichens Übungsleiter für Präventivsport beim PSV. Zwar hat der Verein in der Vergangenheit bereits Kurse bei mehreren Firmen angeboten, diese waren aber zeitlich begrenzt. Nun hofft der Club, mit einem offeneren Angebot dauerhafter präsent zu sein. Die Übungsstunden werden zwei Mal die Woche stattfinden, wobei die Teilnehmer nur für die Stunden zahlen, die sie auch in Anspruch nehmen. Zu diesem Zweck bietet der Verein Sechser- und Zehnerkarten für 40 beziehungsweise 60 Euro an.

Das sportliche Programm soll variabel gestaltet werden. Gedacht ist an einen Wechsel zum Beispiel zwischen Rückengymnastik, asiatischem Aerobic und Training mit dem Schwingstab.

Übungsraum wird ein ehemaliges Großraumbüro sein; dazu kommen zahlreiche Nebenräume, die als Büro, zum Umkleiden, zur Aufbewahrung der Geräte oder auch von kleineren Übungsgruppen genutzt werden können. "Duschmöglichkeiten allerdings wird es leider nicht geben", räumt Schönberg ein.

Zuvor mussten die Räumlichkeiten, die lange ungenutzt waren, allerdings aufgeklart werden. Hierzu trafen sich mehre Vereinsmitglieder, zum Teil unterstützt von Familienangehörigen, mit Wischtüchern, Staubsaugern und Besen, um die Räume auf Hochglanz zu bringen, damit es am Dienstag, 21. Mai, um 17.30 Uhr nicht mehr "Wischen! Saugen! Fegen!", sondern "Dehnen! Beugen! Strecken!" heißen kann.

Das Angebot des PSV beschränkt sich im Übrigen nicht nur auf Berufstätige im Industriegebiet Süd. "Mitmachen können alle, denen unser Angebot zusagt", verrät Schönberg.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen