Schüsse auf die Sparkasse : Polizei stellt Projektile in dem Kreditinstitut sicher

Hinter den Scheiben an der Kieler Straße in einem Zwischenraum fanden die Ermittler nun die Projektile.
Hinter den Scheiben an der Kieler Straße in einem Zwischenraum fanden die Ermittler nun die Projektile.

Die Ermittler prüfen nun die Art der Waffe in der Kriminaltechnik. Polizei hat keine neuen Erkenntnisse über den mysteriösen Tod eines Tungendorfers.

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29. März 2014, 06:00 Uhr

Neumünster | Die Kriminalpolizei ist bei den Ermittlungen zu den Schüssen auf die Sparkasse (der Courier berichtete) einen Schritt weiter. „Wir haben die Projektile sicherstellen können. Die Kriminaltechnik untersucht nun, zu welcher Waffenart sie gehören“, erklärte gestern Polizeisprecher Sönke Hinrichs. Zudem gebe es Hinweise, dass die Einschusslöcher schon älter sind, sagte er.

Bemerkt wurden sie am Donnerstag zufällig von Mitarbeitern. Da sich hinter den getroffenen Glasscheiben eine Zwischendecke mit Dämm-Material und Rohren befindet, war die Tat vorher niemandem aufgefallen. Ermittelt werde vorerst wegen Sachbeschädigung und einem Verstoß gegen das Waffengesetz. „Es ist natürlich verboten, wild durch die Gegend zu ballern“, so Hinrichs.

Nur wenig weitere Erkenntnisse gibt es im Fall des mysteriösen Todes eines Mannes in Tungendorf. Die Polizei geht weiterhin von einem Unfall des 77-jährigen Tungendorfers aus. Er war stark alkoholisiert und mit einer blutenden Kopfwunde am Donnerstagmorgen an der Kieler Straße entdeckt worden und starb wenig später (der Courier berichtete). Die Ermittler prüfen auch einen Verkehrsunfall. Die Leiche wird obduziert.

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