Johannisstrasse : Polizei regelt bei Bedarf den Verkehr

Die Nase der Verkehrsinsel am Kuhberg vor dem Konrad-Adenauer-Platz wird verkleinert. Die Fußgängerampeln rücken ein Stück nach rechts und sollen heute an die neuen Masten montiert und dann freigeschaltet werden.
1 von 2
Die Nase der Verkehrsinsel am Kuhberg vor dem Konrad-Adenauer-Platz wird verkleinert. Die Fußgängerampeln rücken ein Stück nach rechts und sollen heute an die neuen Masten montiert und dann freigeschaltet werden.

Die Einbahnrichtung ändert sich. Künftig geht’s stadtauswärts vom Kuhberg über die Kieler Straße und die Johannisstraße zur Rendsburger Straße

von
06. August 2014, 05:00 Uhr

Neumünster | Heute wird es ernst: Am Bahnhof tritt die neue Verkehrsführung in Kraft. Kernpunkt der Änderungen ist die Umkehr der Einbahnrichtung in der Johannisstraße. Und: Wer künftig vom Kuhberg kommend zur Rendsburger Straße und zur Autobahn will, soll ab heute den Weg über die Kieler Straße und die Johannisstraße nehmen (der Courier berichtete). Auf eine genaue Uhrzeit der Umstellung mochte sich die Stadt gestern nicht festlegen lassen.

Um 8.30 Uhr werden dafür zunächst die Ampeln am Bahnhof ausgeschaltet. Die alten Anlagen werden demontiert und dann neue Ampeln an den neu aufgestellten Masten montiert. So wird etwa die Fußgängerampel zwischen dem Bahnhofsgebäude, der Verkehrsinsel am Kuhberg und dem früheren Restaurant Krögers ein Stück nach Norden versetzt. Auch an der Einmündung der Johannisstraße in die Rendsburger Straße sind neue Ampelmasten aufgestellt worden.

Erst nach Abschluss dieser Arbeiten werden die Fahrbahnen neu markiert. Die dann nicht mehr gültige Linksabbiegerspur von der Rendsburger in die Johannisstraße wird zur weiteren Geradeausspur Richtung Kuhberg. „Die Arbeiten gehen Schritt für Schritt am Vormittag voran“, sagte Stadtsprecherin Janin Stolten und fügte hinzu: „Die Polizei ist informiert und regelt bei Bedarf den Verkehr.“ Ansonsten gelten natürlich auch bei ausgeschalteten Ampelanlagen die normalen Verkehrsregeln.

Die Tiefbauarbeiten sollten eigentlich schon Ende Juli abgeschlossen sein, sagte Janin Stolten. Auf Antrag habe es aber eine Verlängerung bis zum 20. August gegeben. Am Bahnhof wurden nicht nur die Kurve an der Einmündung der Johannisstraße in die Rendsburger Straße abgeflacht und der Geh- und Radweg am Bahnhofsgebäude angepasst. Auch die Nase der Verkehrsinsel wird etwas verkleinert.

Und auch an der Kieler Straße/Ecke Kuhberg sind die Tiefbauarbeiter tätig. Der bisher „schräg“ verlaufende Fußgängerüberweg wird begradigt. Dafür müssen an dieser Stelle der Bordstein abgesenkt und auch die Ampel selbst versetzt werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen