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Einbruchserie : Polizei nahm Metalldiebe in der Innenstadt fest

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In mindestens zwölf Geschäfte im Stadtzentrum wurde in der Nacht zu Montag eingebrochen. Ob die Festgenommenen etwas mit den Taten zu tun haben, ermittelt die Kripo.

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erstellt am 20.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Neumünster | Mindestens zwölf Einbrüche und Einbruchsversuche in Geschäfte in der Innenstadt am Wochenende beschäftigen die Kriminalpolizei.

Wie Polizeisprecher Sönke Hinrichs gestern mitteilte, hatten es der oder die Täter vorzugsweise auf Bargeld abgesehen. In mindestens einem Fall entwendeten sie auch Geld aus einer Kasse. In weiteren Fällen überprüfen die Geschäftsinhaber momentan, was gestohlen wurde. Betroffen sind unter anderem ein Friseurgeschäft in der Marktpassage, verschiedene Geschäfte, darunter auch ein Sonnenstudio, in dem Gebäudekomplex Rendsburger Straße 2-10, das Dänische Bettenlager an der Rendsburger Straße, ein Geschäft an der Johannisstraße, ein Hörgeräteladen am Kuhberg und die Rheuma-Liga in der Wasbeker Straße 23. Einbruchversuche wurden registriert in einem Friseurgeschäft an der Kaiserstraße, in einem Kiosk Ecke Plöner Straße / Ringstraße und in einem Geschäft an der Wittorfer Straße 10.
Als Tatzeitraum kommt nach ersten Ermittlungen die Nacht zu Montag in Betracht. Die Kripo bittet um Hinweise unter Tel. 9450.

Festnehmen konnten die Beamten gestern Früh zwei Männer (29 und 30 Jahre alt) auf der Baustelle der Holsten-Galerie. Aufmerksame Zeugen hatten gegen 3.15 Uhr verdächtige Geräusche hinter der Commerzbank-Filiale am Kuhberg gemeldet. Nur wenige Minuten später machten mehrere Streifenwagen-Besatzungen die beiden polizeibekannten Täter auf dem umzäunten Baustellengelände dingfest. Sie hatten Altmetall, aber auch Kupfer zusammengetragen und dazu nicht nur die Baustellenabsperrung überwunden, sondern auch einen Baucontainer aufgebrochen. Das Buntmetall wollten sie mit einem mitgebrachten Bollerwagen abtransportieren. Ob die Männer auch für die anderen Einbrüche und Einbruchversuche verantwortlich sind, wird ermittelt. „Derzeit gehen wir allerdings nicht davon aus“, so Hinrichs.

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