Einfelder See : Polizei holte uneinsichtigen Eissurfer vom See

Hübsch anzuschauen, aber gefährlich: Auch gestern gab es in der Dorfbucht auf dem Einfelder See noch eine Eisschicht. Sie ist jedoch dünn und brüchig, wer sie betritt, droht einzubrechen, zumal auch die Temperaturen wieder steigen.
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Hübsch anzuschauen, aber gefährlich: Auch gestern gab es in der Dorfbucht auf dem Einfelder See noch eine Eisschicht. Sie ist jedoch dünn und brüchig, wer sie betritt, droht einzubrechen, zumal auch die Temperaturen wieder steigen.

Rentner (73) wollte am Sonnabend die dünne Eisschicht nicht verlassen / Polizeisprecher: „Das hatte keine Vorbildfunktion“

shz.de von
04. Februar 2014, 12:00 Uhr

Die Warnung der Stadt vor dem Betreten der Eisflächen (der Courier berichtete) ließ einen 73-Jährigen am Wochenende kalt. Wie die Polizei gestern mitteilte, war der Rentner am Sonnabend gegen 14.30 Uhr von einem Passanten mit seinem Eissegler in der Dorfbucht beobachtet worden. Weil sich bei einsetzendem Tauwetter bereits eine mehrere Zentimeter starke Wasserschicht auf dem Eis gebildet hatte, befand sich der Mann in Gefahr. Die herbeigeeilten Polizisten forderten ihn von der Uferstraße aus mit dem Außenlautsprecher ihres Funkwagens zum Verlassen der Eisfläche auf. „Dieser Aufforderung kam er allerdings nur widerwillig nach und zeigte sich insgesamt besseren Argumenten nur wenig aufgeschlossen. Das hatte keine Vorbildfunktion“, erklärte Polizeisprecher Sönke Hinrichs. Er warnte gestern noch einmal: „Das Eis ist dünn und brüchig, beim Betreten besteht Lebensgefahr.“

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