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Gross Kummerfeld : Polizei gab Verkehrsunterricht zu flotter Musik

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Musiker hatten wohl ihren letzten Auftritt in der Gemeinde. Im Jahr 2015 wird die Band aufgelöst.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 08:00 Uhr

Gross Kummerfeld | Big-Band-Klänge in der Turnhalle: Eine besondere Lehrstunde in Sachen Musik und Sicherheit im Straßenverkehr genossen die Schüler der Grundschule Groß Kummerfeld gestern Morgen.

Zu Gast waren hier die Musiker der Big-Band der Landespolizei, die den Kindern ihre Instrumente vorstellten und auch so manch bekanntes Lied zum Besten gaben. Außerdem sorgten die Oberkommissare Roland Fell und Harald Poppe dafür, dass die Kinder mit ihrem Wissen über ein verkehrssicheres Fahrrad und das richtige Verhalten beim Überqueren einer Straße glänzen konnten.

Zustande gekommen war der Besuch der Musiker durch die Initiative von Oberkommissar Harald Poppe, der als Verkehrserzieher regelmäßiger Gast an der Schule ist. „Gemeinsam mit den Musikern macht es den Kindern doppelt so viel Spaß, und sie nehmen noch einmal ganz andere Eindrücke mit nach Hause, die sie auch nach Jahren nicht vergessen“, erzählte Poppe dazu.

Bestätigt wurde diese positive Resonanz auch von Roland Fell, der sich seit vielen Jahren als Mitglied der Big-Band diesen besonderen Lehrstunden widmet. „Die Kinder sind aufmerksam und interessiert. Das ist nachhaltige Verkehrserziehung im besten Sinne“, erklärte er.

Leider wird dies jedoch wohl der letzte Auftritt der Big-Band in Groß Kummerfeld gewesen sein. Das Orchester der Berufsmusiker wird zum 1. August 2015 aufgelöst. Dann müssen die Mitglieder normalen Polizeidienst schieben. Wie das allerdings gehen soll, weiß noch niemand, denn einfach so können die Trompeter, Posaunisten und Gitarristen natürlich nicht „auf Streife“ geschickt werden.

Orchesterleiter Jiri Halada sieht in der Auflösung zudem einen großen Verlust für die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei.

„Mit rund 100 Auftritten pro Jahr trägt das Orchester maßgeblich zum positiven Image der Polizei bei. Und dies dient ja nicht zuletzt der erfolgreichen aktiven Polizeiarbeit“, sagte er enttäuscht über die Entscheidung der Führungsriege.

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