Neumünster-Einfeld : Polizei fasst drei Männer nach brutalem Raubüberfall

Polizisten am Tatort im Juni: Der Überfall sorgte für Angst im Neumünsteraner Stadtteil Einfeld.
Polizisten am Tatort im Juni: Der Überfall sorgte für Angst im Neumünsteraner Stadtteil Einfeld.

Im Juni wurde das Ehepaar überfallen - und der Stadtteil Einfeld in Angst versetzt. Jetzt gibt es gute Nachrichten.

shz.de von
04. November 2016, 12:49 Uhr

Neumünster | Im Juni ist ein Rentner-Ehepaar im Neumünsteraner Stadtteil Einfeld brutal überfallen worden - am Mittwochabend wurden die Täter gefasst. Wie die Polizei mitteilt, waren dem Zugriff aufwendige Ermittlungen vorausgegangen.

Nach und nach hatte sich dadurch der Tatverdacht gegen drei Männer (24, 29 und 45 Jahre alt) aus dem Raum Neumünster erhärtet. Sie seien der Kriminalpolizei bereits durch diverse andere Straftaten bekannt gewesen. Am Abend des 2. November wurden die drei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft von Einsatzkräften der Polizei im Stadtteil Neumünster-Wittorf gestellt - während sie dabei waren, ihren nächsten Raub zu begehen: Die Polizei fasste sie auf dem Grundstück eines Rentner-Ehepaares.

Die drei versuchten noch zu flüchten, konnten später jedoch festgenommen werden. Laut Polizei sind die Parallelen zwischen dem neuen und dem alten Raub zu finden - gerade was die Lebenssituation der Opfer betreffe. Die Staatsanwaltschaft Kiel und die Kriminalpolizei Neumünster ermitteln wegen schweren Raubes, sie gehen nach derzeitigem Ermittlungstand von detailliert geplanten Taten aus.

Die Männer stehen im Verdacht, in den vergangenen Wochen auch noch Einbrüche begangen zu haben. Sie selbst sagten nichts zu den Vorwürfen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurden die drei Männer dem Haftrichter beim Amtsgericht Neumünster vorgeführt. Gegen alle wurde Untersuchungshaft angeordnet: Sie wurden in die JVA Neumünster überstellt.

Der Raub auf das Ehepaar im Juni hatte viele Menschen in Neumünster-Einfeld beschäftigt - und sie in Angst versetzt. Viele waren geschockt, dass so ein Verbrechen in ihrem Stadtteil geschehen konnte.

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