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Holsteinischer Courier

21. August 2017 | 09:19 Uhr

Politik diskutiert Verkehrslage

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die neue Verkehrsführung rund um den Bahnhof stößt in der Politik offenbar nicht auf allzu viel Gegenliebe. Sowohl die CDU als auch die SPD haben sich kritisch dazu geäußert.

Helga Bühse und Thomas Michaelis haben für die nächste Sitzung des Bauausschusses einen Antrag gestellt, in dem es um die neue Verkehrssituation im Bereich des Konrad-Adenauer-Platzes und der Johannisstraße geht. Darin stellen sie der Stadtverwaltung lediglich drei Fragen:

1. Nimmt die Verwaltung nach wie vor an, dass die vorgeschlagene Lösung für die Verkehrslenkung optimal ist?

2. Welche Alternativen und Verbesserungsmöglichkeiten können in Erwägung gezogen werden?

3. Welche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation sollen bereits kurzfristig umgesetzt werden?

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Döring sieht sich durch die Staus in seinen Befürchtungen bestätigt. „Die jetzigen Probleme bei der neuen Verkehrsführung zeigen, dass es bislang kein schlüssiges Gesamtverkehrskonzept rund um das neue ECE-Einkaufszentrum gibt. Die neue Verkehrsführung entspricht nicht dem gefühlten Verkehrsweg“, teilte er mit.

Um weitere Probleme zu vermeiden, fordert die SPD, dass die nun unbenutzte Straßenfläche zwischen dem Ärztehaus Kuhberg 5 - 7 zu Parkbuchten für Taxen und Pkw umgestaltet wird, damit die Besucher und Patienten problemlos die Praxen erreichen können. Das Parken müsste allerdings zeitlich begrenzt werden, damit die Fläche nicht von Dauerparkern missbraucht wird, so der Fraktionsvorsitzende.

Die SPD befürchtet auch, dass die Johannisstraße wegen ihrer Breite auf Dauer einem steigendem Verkehrsaufkommen insbesondere durch Lkws nicht gewachsen sein wird. „Ungewiss ist auch, ob die Erschütterungen durch den zusätzlichen Verkehr bei den Häuser aus der Gründerzeit zu Schäden führen können“, so Döring.

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erstellt am 24.Aug.2014 | 12:35 Uhr

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