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Pleiten im Pokal: Neumünster-Duo schluckt 16 Gegentore

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Neumünster | Unterm Strich nichts zu bestellen hatten die beiden Neumünsteraner Jugendfußball-Verbandsligisten, die jetzt im SHFV-Pokal-Einsatz waren. Im Achtelfinale war für beide Teams gegen klassenhöhere Schleswig-Holstein-Ligisten Endstation. Während die B-Jugend der SG Gadeland/Nortorf/Gut Heil gleich mit 0:11 gegen den SV Eichede unter die Räder kam und dabei zehn Tore (!) in der zweiten Halbzeit kassierte, verloren die A-Junioren des SV Bönebüttel-Husberg auf eigenem Platz mit 1:6 gegen Flensburg 08.

A-JuniorenSV Bönebüttel-Husberg - Flensburg 08 1:6 (0:3). Das Heimteam besaß durch Dennis Buthmann zwar die erste Torchance (2.), geriet in der Folgezeit gegen eine starke Flensburger Mannschaft jedoch schnell auf die Verlierstraße. Die Gäste gingen nach einem Eckball in Führung (6.) und erhöhten noch vor der Halbzeit auf 3:0 (21., 30.). Husbergs Trainer Riko Bromm meinte: "Wir haben 20 Minuten bis zum 0:2 noch gut mitgehalten, danach haben wir nachgelassen. Unsere Fehler wurden von den Flensburgern eiskalt bestraft." In der zweiten Hälfte schalteten die Gäste einen Gang zurück, erzielten allerdings dennoch drei weitere Treffer (57., 71., 74.). Der Ehrentreffer für die Einheimischen gelang Buthmann zum zwischenzeitlichen 1:5 (72.). "Wir haben definitiv noch einige Baustellen", wusste auch Bromm, dass es vor dem Meisterschaftsstart am kommenden Sonntag daheim gegen die SG Wilstermarsch (15 Uhr) noch einiges zu tun gibt.

SV Bönebüttel-Husberg: Wendt - Krüger, Schulz, Greier, Casper, Steinmetz, Ciepluch, Kock, Buthmann, Schmahl, Edsen; eingewechselt: Petersen, Stein, Behnke, Janke.

B-JuniorenSG Gadeland/Nortorf/Gut Heil - SV Eichede 0:11 (0:1). Die neue Spielgemeinschaft erwischte einen denkbar ungünstigen Start gegen den klassenhöheren Schleswig-Holstein-Ligisten, der bereits in der ersten Minute in Führung ging. Danach entwickelte sich bis zum Halbzeitpfiff eine ausgeglichene Partie, in der die Heimelf immer besser ins Spiel kam. Eichede agierte überwiegend mit langen Bällen und konnte sich so zunächst keine nennenswerten Torchancen mehr erarbeiten. "In der Halbzeitpause waren wir der Auffassung, dass noch mehr drin ist", berichtete SG-Trainer Klemens Groth. Was dann jedoch geschah, bezeichnete der Coach nach der Partie als "Frechheit" und "Katastrophe". Seine Mannschaft brach total ein, ließ jegliche Gegenwehr vermissen und wurde so zum Spielball der gnadenlosen Gäste. Innerhalb der zweiten 40 Minuten landete der Ball satte zehn Mal im SG-Netz (41., 42., 46., 48., 55., 58., 65., 69., 72., 75.), sodass am Ende eine heftige 0:11-Schlappe zu Buche stand. "So etwas habe ich noch nicht erlebt", zeigte sich Klemens Groth einfach nur noch fassungslos.SG Gadeland/Nortorf/Gut Heil: Jakubzik - Buhse, Cetin, Klenk, Jacobs, Miensopust, Gehrmann, Schmidt, Gerst, Saggau, Schlack; eingewechselt: Heyer, Clausen, N. Groth.

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erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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