„Platzkosmetik reicht nicht“

AfD fordert Konzept für Großflecken / Linke kritisiert Center-Entscheid

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13. Mai 2015, 16:19 Uhr

Die AfD (Alternative für Deutschland) fordert die Stadt auf , ihre Anstrengungen zur Neugestaltung des Großfleckens zu forcieren. Die Ankündigung des Karstadt-Konzerns, das Kaufhaus am Großflecken zur Mitte kommenden Jahres zu schließen, mache es jetzt noch dringlicher, „die Innenstadt neu zu denken“, fordert AfD-Kreissprecher Jannick Joost in einer Presseerklärung.

„Etwas Platzkosmetik“ für den Großflecken sei nicht ausreichend. Neumünster müsse die komplette Umgestaltung angehen, wenn die Verödung des Großfleckens noch aufgehalten werden solle, heißt es darin.

Der Aufsichtsrat von Karstadt hatte am Dienstagmittag die von Beobachtern seit langem erwartete Schließung des Kaufhauses am Großflecken beschlossen. Rund 100 Arbeitskräfte sind betroffen (der Courier berichtete). Um die Innenstadt attraktiver zu machen und damit den Innenstadthandel zu stärken, will die Stadt den Großflecken neu gestalten – wegen der hohen Kosten, soll das allerdings zeitlich gestreckt passieren.

Die Partei Die Linke gibt der Ratsversammlung in einer Stellungnahme eine Mitschuld an der angekündigten Schließung des Kaufhauses. Seit der Entscheidung von CDU, FDP und Grünen für das neue Einkaufscenter Holsten-Galerie sei klar gewesen, dass Karstadt „keine Chance mehr hat“, heißt es in der Stellungnahme.

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