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Slevogtstrasse : Planungsausschuss für seniorengerechtes Wohnen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Baracke des ehemaligen Jugendfreizeitheims soll abgerissen werden

Der Planungs- und Umweltausschuss hat sich am Donnerstag mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, die Baracke des ehemaligen Jugendfreizeitheims an der Slevogtstraße 31 abzureißen und auf dem Grundstück seniorengerechtes Wohnen zu ermöglichen. Er folgte damit einem Votum des Stadtteilbeirats Brachenfeld-Ruthenberg. Die Verwaltung hatte ebenfalls eine Wohnbebauung vorgeschlagen, allerdings entweder mit drei Einfamilienhäusern oder zwei Stadtvillen.

Mit diesen Varianten erklärte sich die SPD überhaupt nicht einverstanden. „Wir wollen weder Jung gegen Alt ausspielen noch eine Fläche, die für die Jugend ausgewiesen ist, als Bauland ausweisen“, sagte SPD-Ratsfrau Franka Dannheiser. Man schränke die Jugend immer mehr ein, nehme Flächen zum Austoben.

Das Gebäude ist nach Ansicht von Franka Dannheiser „nicht abrissreif“. Und falls es abgebrochen werden sollte, dann nur, „wenn an gleicher Stelle ein Gebäude für die Jugend neu entsteht“, sagte sie. Ruthenbergs Stadtteilvorsteher Uwe Holtz (SPD) zeigte sich verwundert. „Wir haben uns mit dem Abriss abgefunden. Die Anlieger sind für ein Mehrgenerationenhaus oder betreutes Wohnen. Wir würden uns freuen, wenn sich die Wobau der Sache annimmt“, so Holtz.

Für den Verein Openhaart, der das Gebäude zurzeit nutzt und sich in der Jugend- und Flüchtlingsarbeit engagiert, müsse etwas Adäquates gesucht werden, sagte Holtz. „Wir schätzen es, wenn sich Ehrenamtliche engagieren“, sagte Helga Bühse (CDU). Allerdings seien auch das DRK, die Diakonie und das Familienzentrum Ruthenberg sehr aktiv. „Wir haben viele Beratungsangebote in Ruthenberg, während es in anderen Stadtteilen Defizite gibt“, sagte Helga Bühse. Das Angebot von Openhaart dort an der Slevogtstraße sei nicht unbedingt nötig, so Helga Bühse.

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erstellt am 05.Feb.2017 | 14:00 Uhr

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