Phil-Collins-Hits am laufenden Band

Dicht am Publikum: Sänger Tom Ludwig, Schlagzeuger Erik Schüßler, Bassist Jörg Feser und Gitarrist Harald Eisert (nicht im Bild) bescherten ihren Gästen einen bunten Abend.
Dicht am Publikum: Sänger Tom Ludwig, Schlagzeuger Erik Schüßler, Bassist Jörg Feser und Gitarrist Harald Eisert (nicht im Bild) bescherten ihren Gästen einen bunten Abend.

Coverband riss im Festsaal der Stadthalle 350 Besucher mit charmanter Show und alten Songs von den Stühlen

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27. November 2017, 16:34 Uhr

Dieser Song brauchte keine Ansage. Harte, rhythmische Beats, ein atmosphärisch ansteigender Synthie-Sound und alle wussten Bescheid: „Mama“ von Genesis. 1983 erschienen, gehört der Hit zu jenen Songs, die die britische Rockband und ihren Sänger Phil Collins zu Weltstars machte und ihnen rund um den Globus eine große Fangemeinde bescherte. Band und Frontmann treten inzwischen nicht mehr auf, die Fans sind geblieben. 350 von ihnen feierten die Hits ihrer Jugend im Festsaal der Stadthalle.

Vorn auf der Bühne: True Collins. Zur deutschen Coverband gehören fünf Profi-Musiker, die ihre Leidenschaft für das musikalische Schaffen des britischen Superstars Phil Collins und Genesis in einem Live-Projekt zum Leben erwecken und damit durch die Republik touren. „In the air tonight“, „Sussudio“ und „Another day in paradise“ von Phil Collins und Genesis – Klassiker wie „Mama“, „No son of mine“ und „Invisible touch“ rissen die Besucher am Donnerstagabend buchstäblich von den Stühlen.

„Es gibt Songs, die muss man im Stehen hören. Ihr seid eingeladen“, ermunterte Tom Ludwig die Besucher in der bestuhlten Halle. Der Sänger ähnelt seinem Idol nicht nur äußerlich, er klingt auch wie Collins, und er wirbelt mit dessen ansteckender Spielfreude und viel Humor über die Bühne. Die Zuschauer ließen sich nicht zweimal bitten. Bereits beim zweiten Song waren alle auf den Beinen, bewegten ihre Körper zur Musik und klatschen begeistert im Takt dazu.

Tom Ludwig stand während der Show zwar im Rampenlicht, überließ seinen großartigen Musikern Ray Bildesheim (Keyboards, Gesang), Erik Schüßler (Schlagzeug), Harald Eisert (Gitarre, Gesang) und Jörg Feser (Bass) aber immer wieder die Bühne. Das machte den Sänger doppelt sympathisch und gab den Musikern Raum für Soli. „Die fünf sind großartig“, hieß es von allen Seiten. „Die Musik ist nah am Original, und die gute Laune, die die Band mit ihrer Show und ihrem sympathischen Auftritt verbreitet, ist unübertroffen“, sagte Melanie Grasser. Sie habe schon viele Coverbands gesehen, von Abba bis Glenn Miller, „True Collins waren mit Abstand die Besten“.

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