Neumünster : Pferd von Zug erfasst und getötet

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Ein Schimmel läuft in Neumünster auf die Bahngleise – der Zugführer eines Regionalexpresses kann nicht echtzeitig bremsen.

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02. Juli 2014, 13:31 Uhr

Neumünster | Ein Pferd ist am späten Sonntagnachmittag auf Höhe des Hahnknülls in Neumünster auf die Bahngleise gelaufen und dabei von einem herannahenden Zug getötet worden. Laut Bundespolizei geriet der Schimmel gegen 16.30 Uhr auf die Strecke zwischen Neumünster und Flensburg. Der Lokführer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Pferd. Es war sofort tot.

Reisende im Regionalexpress wurden nicht verletzt. An dem Zug entstand nur ein geringer Schaden. „Er blieb fahrbereit“, erklärte Hanspeter Schwartz, Pressesprecher der Bundespolizei. Während des Einsatzes blieb die Strecke für rund 30 Minuten gesperrt. Der Zug setzte anschließend mit entsprechender Verspätung seine Reise fort.

Laut Bundespolizei hatte das Pferd ein Stück Zaun auf einer rund 800 Meter entfernten Koppel heruntergetreten. „Wir werden kein Strafverfahren gegen die Tierhalterin führen. Denn es ist nicht auszuschließen, dass das Tier durch irgendetwas erschreckt wurde und deshalb Reißaus nahm“, erklärte der Pressesprecher.

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