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Puppentheater : Pettersson und Findus retten Weihnachten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zwei Vorstellungen des Figurentheaters Calimero im Caspar-von-Saldern-Haus waren tolle Unterhaltung für große und kleine Besucher.

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2016 | 08:00 Uhr

Neumünster | „Hallo Findus!“ Kaum hatte der neugierige Kater die Bühne betreten, wurde er begeistert von seinen kleinen Fans begrüßt. Insgesamt 120 Gäste besuchten an Heiligabend und am 1. Weihnachtstag die beiden Vorstellungen des Figurentheaters Calimero im Caspar-von-Saldern-Haus, um sich die Nachmittage mit einer lustigen Weihnachtsgeschichte rund um den alten Pettersson und seinen neugierigen Kater Findus zu versüßen. Und kaum einer wird das bereut haben.

1984 erstmals als Bilderbuch des schwedischen Autors Sven Nordqvist erschienen, erfreuen sich die Pettersson-und-Findus-Geschichten seit über 30 Jahren großer Beliebtheit, vor allem bei den Kindern. Und das hat gute Gründe: Pettersson erlaubt seinem frechen Kater mehr, als ein Erwachsener es je tun würde. Und Findus wird nicht müde, Unfug zu treiben. Alle Geschichten, die die beiden erleben, gehen am Ende aber natürlich gut aus.

Das gilt auch für das aktuelle Stück „Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch“. Anstatt seinem Freund bei den Vorbereitungen für das Fest zu helfen, drängt Findus den alten Mann zu einer Schlittenfahrt. Pettersson stimmt zu und verstaucht sich prompt den Fuß. Wie sollen die beiden jetzt zu einem Weihnachtsbaum kommen? Und wie zu Stockfisch, Fleischklößchen und Pfefferkuchen?

Mit direkten Fragen an das Publikum zogen die beiden Handpuppenspieler Thomas und Diana Franken ihre kleinen Gäste sofort in den Bann. „Pettersson muss sich ausruhen!“, „Du musst helfen, Findus!“, riefen sie dem Kater zu. Manche Besucher hielt es vor Aufregung kaum auf den Stühlen. Weihnachten ohne Tannenbaum und gutes Essen feiern zu müssen, das schien den kleinen Besuchern eine schreckliche Vorstellung zu sein. Zum Glück ist Pettersson ein genialer Erfinder. Er bastelt einen Baum, und für ein leckeres Weihnachtsessen sorgen die Nachbarn. So ist das Fest gerettet.

Bis zum Happy End nach einer Stunde gelang Thomas und Diana Franken beste Unterhaltung für Groß und Klein. Die Kinder fieberten natürlich mit Pettersson und Findus, die Erwachsenen erfreuten sich an den schönen Kulissen, den liebevoll gefertigten Handpuppen und der feierlichen Atmosphäre im Saldern-Haus.

„Wir kommen gerne hierher“, sagte Diana Franken nach der Veranstaltung. Seit sechs Jahren reisen sie und ihr Mann mit ihrem Figurentheater durch die Lande. An 300 Tagen im Jahr lassen sie bundesweit ihre Hand- und Stabpuppen Geschichten erzählen. Seit 2011 gastierten die Frankens dabei zu Weihnachten im Saldern-Haus. Und das nicht nur wegen der schönen Atmosphäre, sondern auch wegen der vielen Fans, die sie hier inzwischen haben. Lea Sophie (7) und ihre Schwester Marie (5) beispielsweise besuchten das Figurentheater an Heiligabend bereits zum dritten Mal. „Wir kommen immer mit Papa. Mama bleibt zu Hause, und nachher kommt der Weihnachtsmann zu uns“, erzählte Marie voller Vorfreude.

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