DRK-Urgestein : Petra Markowski-Bachmann – eine leidenschaftliche Rotkreuzlerin

„Flüchtlinge können auch Chancen bedeuten“: Petra Markowski-Bachmann betonte gestern im Gespräch mit Moderator Christian Schröder, dass Humanität jetzt das wichtigste Prinzip ist.
„Flüchtlinge können auch Chancen bedeuten“: Petra Markowski-Bachmann betonte gestern im Gespräch mit Moderator Christian Schröder, dass Humanität jetzt das wichtigste Prinzip ist.

Sie ist seit 35 Jahren beim vom Deutschen Roten Kreuz und hat dort viel bewegt.

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19. März 2016, 09:00 Uhr

Neumünster | In Neumünster gibt es wohl niemanden, der so viele Menschen betreut und so vielen Menschen geholfen hat wie Petra Markowski-Bachmann vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Dort ist sie seit 35 Jahren beschäftigt. Gestern Abend beim Helferfest (siehe Artikel oben) wurde sie auf der Bühne besonders vorgestellt.

Die Neumünsteranerin Petra Markowski-Bachmann gilt als leidenschaftliche Rotkreuzlerin und als die Pionierin in der Migrationsarbeit in Neumünster. Sie hat Spätaussiedler ebenso aufgenommen und betreut wie Kontingentflüchtlinge oder Asylbewerber. In den 1980er-Jahren waren es mehr als 13 000 Übersiedler aus der DDR, erst im damaligen Stadtasyl später in der ex-Holsten-Brauerei. Damals war sie Chefin des DRK-Angestellten Torsten Geerdts, des jetzigen Landesverband-Chefs.

Ein Meilenstein in ihrer DRK-Laufbahn war die Übernahme der Erstaufnahme-Einrichtung im Kreis Steinburg durch das DRK Neumünster. Heute betreibt das Rote Kreuz diverse Aufnahme-Einrichtungen des Landes, nicht zuletzt die in der ehemaligen Scholtz-Kaserne, die Petra Markowski-Bachmann leitet. „Manchmal war es weit über Limit. Aber unser Team kann stolz sein. Es waren so viele schwere Situationen, aber wir haben das durchgestanden“, sagte sie gestern unter dem Jubel ihrer Mitstreiter im Rückblick auf auf den Sommer 2015, als 5000 Flüchtlinge dort wohnten.

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