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Holsteinischer Courier

15. Dezember 2017 | 08:06 Uhr

Zaubershow : Perfekte und spektakuläre Illusion

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

1700 Zuschauer ließen sich von den Ehrlich Brothers verzaubern.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 07:00 Uhr

Locker, witzig, charmant und immer im Kontakt mit dem Publikum – so kamen die Ehrlich Brothers mit ihrer Zaubershow am Sonnabend in den Holstenhallen daher.

Die Zauberkünstler Andreas und Chris Ehrlich setzen auf Bombast. Bei den Brüdern muss es auf der Bühne blinken, wummern und „spektakulär“ sein, wie sie immer wieder schmunzelnd betonten. Und den mehr als 1700 Zuschauern war dann auch für zweieinhalb Stunden echte Verblüffung, kopfschüttelndes Staunen und wahre Begeisterung ins Gesicht geschrieben.

Groß und Klein hatten ihren Spaß an den magischen Momenten, in denen eine Stahlplatte von Chris durchdrungen wurde, ein Kartentrick mit einem Riesenballon für Aufsehen sorgte oder vor den Augen der Zuschauer sowie der kleinen Zauberhilfe Lara (10) ein echtes Orangenbäumchen wuchs. Ebenso aufsehenerregend wirkte die Eröffnungsnummer, bei der Chris mit einem Motorrad aus einem Riesen-Tabletcomputer heraus auf die Bühne rollte. Und bei der scheinbar kaputten Monstersäge stockte wohl manchem Zuschauer der Atem – bis Chris dann doch wohlbehalten (gefühlt innerhalb einer Sekunde) am anderen Ende des Saales auftauchte.

Bei der Dreieckschaltung zu Mario Barth war die Illusion um eine Ticketnummer dann genauso perfekt wie auch das Einfrieren des Schuhs, der zuvor den Fuß von Zuschauerin Maren geschmückt hatte.

„Ich kann es immer noch nicht glauben“, staunte Peter Philipp aus Fahrdorf, der mit seiner Frau Karin mitten im Saal mit einem frisch gezapften Stiefel Bier und einer Magnumflasche Sekt, hervorgezaubert aus einem einfachen Küchentuch, von den Magiern beglückt wurde. „Man beobachtet alles genau und staunt dann nur noch. So etwas bleibt einem lange im Kopf“, lautete auch das Urteil von Ulrich Kuhlmann (42) aus Neumünster, nachdem dieser die Bahnschienen auf ihre Echtheit geprüft hatte, die schließlich von Hand von den Brüdern zu einem eisernen Herz gebogen wurden.

Andreas Ehrlich hatte zudem als Bauchredner mit seinem gedankenlesenden, koketten Kamel „Alexandrio“ die Lacher auf seiner Seite. Und natürlich staunte das Publikum nicht schlecht, als auf Alexandrios Tafel tatsächlich der, von einer Zuschauerin gedachte Ort „Hamburg“ auftauchte.

Neben den wirklich spektakulären Nummern und dem enormen technischen Aufwand ist es jedoch besonders die Nähe zum Publikum, die die Magier aus dem westfälischen Bünde auszeichnet. Und als es zum Abschluss aus den Händen der Ehrlich Brothers auch noch romantisch schneite, waren die Besucher wahrlich bezaubert, was sie dann auch mit lautstarkem Applaus zum Ausdruck brachten.

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