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Stadtführung : Per Kutsche die Schönheit Neumünsters entdecken

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Heide Winkler zeigt die Stadt über Groß- und Kleinflecken hinaus.

Neumünster | „Ja, Neumünster hat viele schöne Ecken. Wer etwas anderes behauptet, hat sich mit der Stadt schlichtweg noch nicht auseinandergesetzt.“ Da waren sich gestern die Teilnehmer der Stadtführungen per Kutsche einig.

Von Mai und bis September gibt es an jedem zweiten Sonntag im Monat dieses Angebot. Gestern Nachmittag wurden bereits zum vierten Mal drei Fahrten unternommen. „Das Ziel dieser Stadtführungen ist es, Neumünster zu zeigen und zwar über Klein- und Großflecken hinaus“, verriet Stadtführerin Heide Winkler. Mit ihren zwölf Fahrgästen ging sie der Historie der Stadt auf den Grund, erklärte manchen Straßennamen und machte auf architektonische Besonderheiten aufmerksam. „Neumünster war einst von Schornsteinen geprägt, was es längst nicht mehr ist. Es hat sich vieles verändert“, erzählte Heide Winkler.

Auch Helga und Horst Griese aus Padenstedt wollten Neumünster mal auf einer anderen Art neu entdecken. „Hier wird viel gebaut, sodass ich sonst nur auf den Verkehr achte statt auf irgendwas anderes“, sagte Horst Griese mit einem Augenzwinkern. Dem Paar gefällt Neumünster so sehr, dass sie ihre Freunde
Werner Lorek von der Insel Sylt und Antje Diedrichs aus Alveslohe zu der 60-minütigen Tour eingeladen hatten.
 Die Fahrt verlief über den Fürsthof, die Peter- und Holstenstraße, an der Baustelle der Holsten-Galerie vorbei zur Vicelinkirche, durchs Simonsche Viertel zum Caspar-von-Saldern-Haus und zurück zum Großflecken. „Die Teilnehmer erleben zudem, wie viele grüne Ecken die Stadt zu bieten hat. Das wird immer unterschätzt“, meinte Kutscher Sven Voigt, dessen Schleswiger Kaltblüter Charon (5) und Marlene (20) die Wagonette zogen, auf der die Fahrgäste Platz genommen hatten.

„Ich spanne immer ein sehr junges Pferd gemeinsam mit einem erfahrenen ein. Das junge Tier übernimmt die Ruhe des älteren Artgenossen und lernt viel“, erzählte Voigt weiter. Die Pferde seien sehr geübt im Straßenverkehr. Selbst unvorhergesehene Dinge bringen die Pferde nicht aus der Ruhe, sodass auch enge Straße wie der Fürsthof ohne Bedenken befahren werden können.

Die letzte Chance, an einer solchen Führung teilzunehmen gibt es am 14. September. Karten für die Touren gibt es für je 25 Euro in der Touristinformation im Großflecken-Pavillon.

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erstellt am 11.Aug.2014 | 07:30 Uhr

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