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Grossenaspe : Paul Fasang überzeugte 100 Zuhörer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Organist begeisterte in Großenaspe mit großer Fingerfertigkeit und exzellenter Spielkunst.

Grossenaspe | Das vierte Konzert im Rahmen des 10. Orgelzyklus in der Großenasper Katharinenkirche spielte am Sonnabend der junge Organist Paul Fasang vor mehr als 100 Besuchern. Der Kantor der Emmaus-Kirchengemeinde Norderstedt (seit 2009) nutzte dabei gerne die Möglichkeit, sein exzellentes Spiel sowohl auf der traditionellen Magnussen-Orgel als auch auf der digitalen Kisselbach-Orgel zu präsentieren.

Gedankt wurde ihm dies am Schluss mit lang anhaltendem Applaus und vielen Komplimenten aus den Reihen des Publikums. „Unglaublich, mit welcher Fingerfertigkeit und Sicherheit spielt“, begeisterte sich unter anderem Rosa-Marie Berghans (68) aus Bad Segeberg für den 33-Jährigen.

Ausgewählt hatte der durch Konzerte unter anderem in Frankreich, Amerika und Ungarn international erfahrene Künstler für sein Gastspiel die Dorische Toccata und Fuge von Johann Sebastian Bach (1685 - 1750, BWV 538) sowie Teile aus dem anspruchsvollen Opus 59 von Max Reger (1873 - 1916). In diesem kam das fingerfertige Spiel des Organisten so hervorragend zum Ausdruck, dass man fast glauben konnte, die Zuhörer würden sogar den Atem anhalten, um ja keinen Ton zu versäumen.

Gefolgt wurde dieses meisterhafte „Bubenstück“ von den Variationen über „weinen, klagen, sorgen, zagen“ von Franz Liszt (1811 - 1886), die dieser nach dem Tod seiner Tochter verfasst hatte. Und mit der einfühlsamen Meditation für Orgel des ungarischen Komponisten und Lehrers Ápàrd Fasang ehrte dessen Enkel schließlich seine musikalisch-familieren Wurzeln. Den Schluss dieses abwechslungsreichen Nachmittags bildeten schließlich die Variations Sérieuses Opus 54 von Felix Mendelsohn Bartholdy (1809 - 1847).

Nach dieser großartigen Aufführung bietet der 10. Orgelzyklus nun am 5. März, sozusagen als Geschenk zum 90. Geburtstag für den Initiator der Reihe, Prof. Ulrich von Kameke (*1. März 1926), um 16 Uhr mit einem hochklassigen Kammerkonzert ein weiteres besonderes Hörerlebnis.

Zu hören sein werden dann Kompositionen von Johann Sebastian Bach in der Besetzung Thomas Dahl (Orgel), Irina Bogdanova (Sopran), André Schoch (Hohe Trompete), Valeri Krivoborodov (Cello), Monika Bruggaier (Violine) und Thomas Rohde (Oboe). Der Eintritt ist wie immer frei. Um eine Spende wird gebeten.

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